{"id":6450,"date":"2019-03-30T16:48:53","date_gmt":"2019-03-30T13:48:53","guid":{"rendered":"https:\/\/homeiseverywhere.org\/?p=6450"},"modified":"2019-04-08T11:28:30","modified_gmt":"2019-04-08T08:28:30","slug":"30-home-is-home","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/homeiseverywhere.org\/de\/30-home-is-home\/","title":{"rendered":"30. Home is Home"},"content":{"rendered":"<p>von Christina Antoniadou<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pamela kommt drei Mal w\u00f6chentlich zu uns, was einmal zu viel ist. Als ich versuche, ihr zu erkl\u00e4ren, dass zwei Tage in der Woche eigentlich voll und ganz gen\u00fcgen w\u00fcrden, fragt sie mich herausfordernd, wie ich mir das denn vorstellen w\u00fcrde, schlie\u00dflich habe sie drei Kinder zu versorgen und m\u00fcsse Miete bezahlen. Kleinlaut f\u00fcge ich mich den Bed\u00fcrfnissen ihrer Familie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In ihrem Vertrag, den wir fast unver\u00e4ndert von der Besitzerin des Hauses \u00fcbernehmen, wird ein bestimmter Ritus festgelegt, was Schrubben, Putzen, Wischen, Fegen, Staubwischen, Staubsaugen, Moppen und vieles mehr betrifft. So ist ein separater Absatz im Vertrag doch tats\u00e4chlich der Sauberkeit und Staubfreiheit der Lichtschalter sowie der Pflege des Kachelbodens gewidmet. Letzterer bedarf aufgrund seiner nicht gerade pflegeleichten Farbe einer besonderen Prozedur. Die Auswahl der wei\u00dfen Farbe f\u00fcr eine Fl\u00e4che, die wort-w\u00f6rtlich mit F\u00fc\u00dfen getreten wird, wirft bei mir fast t\u00e4glich die Frage auf, ob die Besitzer dieses Hauses bei ihrer Auswahl nur die idyllischen Fotos in Illustrierten wie <em>Sch\u00f6ner Wohnen\u00a0<\/em>oder auch praktische Faktoren wie Regen, Matsch und Schokolade essende Kinder mit entsprechend braunen Fingern \u00a0ber\u00fccksichtigt haben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6380 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screenshot-2019-03-26-at-14.31.33-e1553809509985-300x201.png\" alt=\"\" width=\"618\" height=\"414\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pamela dagegen scheinen Fragen dieser Art weniger zu plagen, denn sie ist froh, dass es H\u00e4user wie dieses gibt, die ihr ein sicheres Einkommen garantieren. Am vierten Donnerstag des Monates verk\u00fcndet sie mir, dass die Kacheln vertragsgem\u00e4\u00df wieder zu ihrer urspr\u00fcnglichen wei\u00dfen Farbe zur\u00fcckfinden sollen. In ihrem roten Kittel, der hierzulande den Namen <em>overall <\/em>oder\u00a0<em>uniform\u00a0<\/em>tr\u00e4gt, steht sie selbstbewusst vor mir. Ich muss schmunzeln, denn ich erinnere mich, wie sie ganz am Anfang nach einem <em>overall\u00a0<\/em>verlangte und ich ziemlich perplex fragte, was sie denn damit vorhabe. Sie erkl\u00e4rte mir, dass sie das Ding bei ihrer Arbeit, also beim Saubermachen, tragen wolle. Ich wunderte mich damals, dass sie einen <em>overall\u00a0<\/em>zum Arbeiten brauchte, wo sie doch immer nur R\u00f6cke oder Kleider tr\u00e4gt. Als sie mich in den Supermarkt schickte, wo ich ihr zwei davon kaufen sollte, merkte ich bald, dass es sich dabei um ganz ordin\u00e4re Kittel handelt, die man als Arbeitgeber kaufen muss.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6382 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screenshot-2019-03-26-at-14.30.02-e1553779320967-300x163.png\" alt=\"\" width=\"619\" height=\"336\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">www.kfm.co.za<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit fachm\u00e4nnischem Blick pr\u00fcft sie jetzt die Kacheln: <em>I am gonna scrub the floor tiles today<\/em>. Ach Herrje, seufze ich, schon wieder dieses Prozedere, bei dem sie auf den Knien Kachel f\u00fcr Kachel mit einer harten B\u00fcrste und ordentlich viel Schaum bearbeitet. Bevor es an die Arbeit geht, trinken wir in der K\u00fcche gemeinsam einen Kaffee, was f\u00fcr s\u00fcdafrikanische Verh\u00e4ltnisse eher un\u00fcblich und darum auch alles andere als vertraglich festgelegt ist. Ich meine damit, dass die \u201eFrau des Hauses\u201c und die <em>domestic worker\u00a0<\/em>zusammen Kaffee trinken und ein Plauderst\u00fcndchen halten, ist in S\u00fcdafrika auch ohne Apartheid wohl eher die Ausnahme. Nichts destotrotz sitzen wir uns gegen\u00fcber und sie l\u00e4chelt mich verschmitzt an. Ob sie mich etwas frage d\u00fcrfe. <em>Sure<\/em>, erwidere ich auf eine selbstgef\u00e4llige Art und Weise, die ich schon bald bereuen soll. Ob ich ihr 10.000 Rand Vorschuss geben k\u00f6nne, kommt sie ohne Umschweife zum Thema und l\u00e4sst ganz bewusst keinen Raum f\u00fcr andere Deutungsm\u00f6glichkeiten. Innerlich verfluche ich mich und meine Naivit\u00e4t daf\u00fcr, dass ich jedem \u2013 egal, ob Sch\u00fcler oder <em>domestic worker\u00a0<\/em>\u2013 zu viele Fragen erlaube. <em>Das ist allerdings eine sehr direkte Frage, <\/em>rutscht es mir heraus, gefolgt von einem <em>What for?,\u00a0<\/em>da es sich schlie\u00dflich nicht gerade um einen kleinen Betrag handelt und ich wissen m\u00f6chte, wie sie mein Geld anlegen will. Sie komme doch aus Zim, erkl\u00e4rt sie zur Einleitung. Gespannt warte ich, worauf sie wohl hinaus will. <em>Zim\u00a0<\/em>ist keineswegs eine chinesische Provinz, sondern die in S\u00fcdafrika benutzte Abk\u00fcrzung f\u00fcr ihre Heimat Zimbabwe, dementsprechend werden ihre Einwohner hierzulande <em>Zimbos<\/em> genannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Zim also habe sie sich vor Jahren ein Grundst\u00fcck gekauft. Und zwar in Bulawayo, der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt des Landes. Und in einem Atemzug kn\u00fcpft sie an unser letztes Gespr\u00e4ch an: Ich k\u00f6nne mich doch sicher noch an <em>Mzilikazi,\u00a0<\/em>dem Gr\u00fcnder des <em>Matabele<\/em>-K\u00f6nigreichs erinnern. Meine rechte Augenbraue h\u00fcpft nach oben, als Zeichen daf\u00fcr, dass mir der Zusammenhang nicht einleuchtet, aber anscheinend hat dieser K\u00f6nig mit dem unaussprechlichen Namen etwas mit dem Kredit zu tun, den sie bei mir aufnehmen will. Sie l\u00e4sst mir nicht viel Zeit zum \u00dcberlegen und erkl\u00e4rt, dass der damalige K\u00f6nig bis Ende des 19. Jahrhunderts zwar souver\u00e4n regierte, &#8230;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-5700 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Screenshot-2018-12-03-at-18.12.43-e1543857330327-295x300.png\" alt=\"\" width=\"447\" height=\"455\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">www.umthwakazireview.com<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8230; but then came the smart Cecil Rhodes<\/em><em>. <\/em>Hmmm<em> &#8230;<\/em>\u00a0so wie ich es auslegen w\u00fcrde, kam Rhodes mit seiner <em>British South Africa Company\u00a0<\/em>daher und gemeinsam mit anderen wei\u00dfen Seinesgleichen gr\u00fcndete er den Diamantenkonzern De Beers. Anhand dieser historisch belegbaren Fakten kommt Pamela zu der nicht ganz nachvollziehbaren Schlussfolgerung: <em>White men are very intelligent<\/em>. Daraufhin versuche ich ihr zu verstehen zu geben, dass der gesamte gesunde Menschenverstand auf unserem h\u00fcbschen Globus ganz gewiss nicht nach Hautfarbe aufgeteilt wird und beispielsweise in meinen Klassen durchaus auch weniger gesegnete Exemplare der wei\u00dfen Rasse sitzen. Leider ist es mir nicht erlaubt, diese G\u00f6ren mit den Noten zu versehen, die sie objektiv verdienen w\u00fcrden &#8230; Mit einer abweisenden Handbewegung f\u00e4hrt sie jedoch unbeirrt fort und erbringt den untr\u00fcglichen Beweis f\u00fcr ihre Behauptung. W\u00e4hrend sie mir ins Haar fasst, stellt sie doch tats\u00e4chlich die These auf: <em>White people have long hair and long brains.<\/em> Triumphierend\u00a0schaut sie mir in die Augen und ist anscheinend mehr als stolz darauf, mich und meinesgleichen als besonders gescheit bezeichnet zu haben. Schon die englische Wortwahl scheint mir nicht ganz gegl\u00fcckt zu sein, von dem Inhalt ganz zu schweigen. Wie sie denn auf diese unglaubliche, <em>politically v\u00f6llig<\/em>\u00a0inkorrekte Schlussfolgerung komme, m\u00f6chte ich gern wissen, ohne einen Hauch von Ironie unterdr\u00fccken zu k\u00f6nnen. Der wei\u00dfe Mann habe damals schon gewusst, dass es in der Erde Gold gegeben habe und ihr <em>Ndebele<\/em>-K\u00f6nig eben nicht, antwortet sie mir siegesbewusst. Nun ja, der Kolonialpionier Cecil Rhodes liegt IQ-m\u00e4\u00dfig sicherlich \u00fcber dem Durchschnitt meiner Klassen und wie viele Europ\u00e4er der damaligen Zeit hatte er mit dem Kolonialismus kein moralisches Problem. Als aufgekl\u00e4rte Europ\u00e4erin versuche ich ihr darum den moralischen Gesichtspunkt zu analysieren:\u00a0<span lang=\"DE\">Alle Kolonialherren, und nicht zuletzt die Briten seien ruchlos und verwerflich gewesen. Tief \u00fcberzeugt davon, dass der Kolonialismus gottgef\u00e4llig und ein Segen f\u00fcr die Kolonisierten gewesen sei, habe sich nach Meinung der Briten jedes Volk, das von ihnen unterworfen worden sei,\u00a0<\/span><span lang=\"DE\">sogar gl\u00fccklich sch\u00e4tzen k\u00f6nnen. Cecil Rhodes sei obendrein noch einen Schritt weiter gegangen und habe die Engl\u00e4nder f\u00fcr \u201edie erste Rasse der Welt\u201c gehalten.\u00a0Es w\u00e4re m\u00fc\u00dfig, Pamela mitzuteilen, dass Rhodes plante, Kairo durchgehend mit Cape Town zu verbinden und zwar nicht nur durch ein Eisenbahnnetz. Zu dem Kap-Kairo-Plan kursierten damals schon Spottbilder, mit\u00a0<\/span>denen sowohl dieses gro\u00dfspurige Vorhaben als auch die allgemeine \u00dcberheblichkeit des britischen Kolonialismus gebrandmarkt werden sollten. Es w\u00fcrde vermutlich zu weit f\u00fchren, ihr die beste Karikatur von allen, also den Vergleich mit dem griechischen <em>Colossus of Rhodes\u00a0<\/em>und somit das geniale Wortspiel erkl\u00e4ren zu wollen. Also belasse ich es dabei, die Kolonialherren und ihre Vorgehensweise als Ganzes zu kritisieren.<\/p>\n<p>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6388 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screenshot-2019-03-28-at-14.42.59-e1553780899291-228x300.png\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"579\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">https:\/\/en.wikipedia.org<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erwartungsvoll schaue ich sie an, um zu sehen, wie meine Moralpredigt auf sie wirkt. Sie sch\u00fcttelt einfach nur den Kopf und tut ihre gegenteilige Meinung kund. Wenn jemand \u00fcber die Lebensverh\u00e4ltnisse vor Ort Bescheid wisse, dann sei sie das und Rhodes sei nun einmal ein cleveres B\u00fcrschchen gewesen, daran gebe es keinen Zweifel. Da meine Argumentation nur begrenzten Erfolg hat, muss ich zugeben, dass Rhodes ein untr\u00fcgliches Gef\u00fchl f\u00fcr Bodensch\u00e4tze gehabt habe. Anscheinend habe ihm dieses Gef\u00fchl verraten, dass Zimbabwe Bodensch\u00e4tze von immensem Wert verborgen habe. Der n\u00e4chste Schritt war, den damaligen K\u00f6nig von Pamelas Vorfahren davon zu \u00fcberzeugen, dessen Land zu \u00fcbernehmen. Ich muss ebenfalls zugeben, dass der <em>Ndebele-<\/em>K\u00f6nig dem pfiffigen Rhodes Ende des 19. Jahrhunderts etwas naiv eine Land-Konzession zur Ausbeutung der Vorkommen erteilt habe, woraufhin sich viele Europ\u00e4er angesiedelt h\u00e4tten. <em>That was the time, when white people first came to our country,\u00a0<\/em>erkl\u00e4rt Pamela mit rollenden Augen und vielen rollenden \u201er\u201c, die von der Vortrefflichkeit dieses Zustands zeugen sollen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6392 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screenshot-2019-03-28-at-13.59.52-e1553781497843-268x300.png\" alt=\"\" width=\"444\" height=\"497\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">www.sahistory.org.za<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nie h\u00e4tte ich gedacht, dass es Afrikaner gibt, die von der Invasion der wei\u00dfen Rasse begeistert sein k\u00f6nnten und wage darum einen erneuten Anlauf. Darin gebe ich zu bedenken, dass die wei\u00dfen Repr\u00e4sentanten unseres Planeten nicht nur nicht unbedingt kl\u00fcger, sondern erst recht nicht netter als die afrikanische Bev\u00f6lkerung seien. Einen einfachen Beweis daf\u00fcr liefere allein schon der aus der Kolonialzeit stammende Begriff <em>Hottentotten<\/em>, den die Buren den Eingeborenen Khoikhoi in S\u00fcdafrika und Namibia gegeben h\u00e4tten, und in dem wohl bis heute eindeutig eine abwertend diskriminierende Nuance mitschwinge. Au\u00dferdem versuche ich ihr zu erkl\u00e4ren, wie es \u00fcberhaupt zu diesem Ausdruck kommen konnte: Die Sprache der damaligen Khoikhoi sei mit Klick- und Schnalzlauten durchsetzt gewesen \u2013 \u00e4hnlich wie die der heutigen Xhosa-Sprache \u2013 und das h\u00e4tten die damaligen niederl\u00e4ndischen Siedler wohl als Gestotter empfunden. <em>Also hie\u00dfen sie kurzerhand hottentots, was im Dialekt des Afrikaans\u00a0Stotterer hei\u00dft<\/em>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4954 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Screen-Shot-2018-09-26-at-13.11.13-e1537960521764-300x228.png\" alt=\"\" width=\"621\" height=\"472\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">https:\/\/slideplayer.com<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pamela kann nicht recht einsehen, warum dieser Begriff eine vermeintlich unterlegene Kultur und Mangel an intellektuellen F\u00e4higkeiten signalisiert. <em>So what,\u00a0<\/em>entgegnet sie mir schnippisch und zuckt mit den Achseln. Mir f\u00e4llt siedend hei\u00df ein, dass ich mit den Hottentotten und der Parallele zu den Xhosa ein falsches Beispiel ausgesucht habe, denn Pamela mag die Xhosa samt ihrer Schnalzlaute nicht sonderlich gern. Als n\u00e4mlich eine Xhosa-Familie das Haus direkt neben uns kaufte, zog sie eine Schnute, mit der sie eindeutig ihre Missbilligung ausdr\u00fcckte. Kaum wies ich sie darauf hin, dass sie voreingenommen sei, kam die selbstsichere Antwort, dass Xhosa nun einmal \u00fcberheblich, sehr von sich \u00fcberzeugt seien und ein ausgepr\u00e4gtes Geltungsbed\u00fcrfnis h\u00e4tten. Sie seien so stolz auf ihren Madiba, also auf Nelson Mandela und darauf, dass sie gebildeter als alle anderen <em>tribes\u00a0<\/em>seien, dass man kaum mit ihnen reden k\u00f6nne. Tats\u00e4chlich ist die Xhosa-Nachbarin Gyn\u00e4kologin von Beruf, kleidet sich immer adrett und hat anstandslos 11 Millionen Rand f\u00fcr die Villa nebenan hingebl\u00e4ttert. Aber sie deswegen gleich zu verurteilen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend ich nun versuche, Details aus meinem Ged\u00e4chtnis zu kramen, was die damalige Unterhaltung mit Pamela bez\u00fcglichen der neuen Nachbarin angeht, kann meine Perle wieder einmal Gedanken lesen und fragt mich: <em>Tell me, do the Xhosa next door have two or three cars in their garage?\u00a0<\/em>In ihrer Stimme schwingt eindeutig eine gewaltige Portion Ironie mit und durch die Geschichte mit den Hottentotten f\u00fchlt sich Pamela in ihrer Abneigung zu den Xhosa sichtlich best\u00e4tigt. <em>Wenn schon die wei\u00dfen Kolonialherren V\u00f6lker, deren Sprache vor lauter Schnalzlauten nur so strotzt, Stotterer nannten und nicht besonders freundlich zu ihnen waren, na &#8230; das will doch schon etwas hei\u00dfen.\u00a0<\/em>Ungewollt habe ich Wasser auf ihre M\u00fchlen gegossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pamela will von meinen historisch fundierten Bedenken bez\u00fcglich des wei\u00dfen Mannes nichts wissen. Unbeirrt f\u00e4hrt sie mit ihrer Erz\u00e4hlung von den Wei\u00dfen in ihrer Heimat fort und kommt dabei so richtig ins Schw\u00e4rmen. <em>White people know how to find gold. <\/em>Von ihnen habe ihr Bruder diese Kunst gelernt und einen geh\u00f6rigen Klumpen Gold aus der Erde heraus bugsiert. Bei dieser letzten Information lacht sie mich verschmitzt an. Wie so oft schaue ich auch dieses Mal etwas irritiert aus meinem netten Kleid und wundere mich dar\u00fcber, dass sie sich bei mir Geld ausleihen will und nicht bei ihrem Bruder. Aber laut wage ich meine Gedanken nicht auszusprechen, stattdessen frage ich ebenso verbl\u00fcfft: <em>Wie bitte? Dein Bruder hat einen Klumpen Gold gefunden? Ist das denn \u00fcberhaupt erlaubt, nach Belieben und aufs Geratewohl in der Erde herumzuw\u00fchlen?\u00a0<\/em>Meine Frage wird tunlichst \u00fcberh\u00f6rt, daf\u00fcr erfahre ich, dass der Bruder den Goldklumpen bei der Bank eingel\u00f6st habe. Und aus dem Zusammenhang herausgerissen, dass er davon das Grab der Eltern bezahlt habe, ein wundersch\u00f6nes Grab, das er hat machen lassen und zur Feier sei das ganze Dorf eingeladen gewesen. Ich staune nicht schlecht, als sie mir die passenden Fotos dazu auf ihrem Smartphone zeigt. Beh\u00e4nde schiebt sie ein Foto nach dem anderen von links nach rechts.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6395 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screenshot-2019-03-28-at-15.25.32-e1553783393509-300x223.png\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"461\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">www.gemrockauctions.com<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jedes Mal bewundere ich aufs Neue, dass sie nie den Faden verliert, egal in wie viele Einzelheiten sie sich vorher auch verstrickt haben mag. Ehe wir es uns versehen, landen wir darum wieder bei den lobenswerten Wei\u00dfen. Aus Pamelas Perspektive habe es erst durch sie Arbeitspl\u00e4tze gegeben und der Bev\u00f6lkerung sei es gut gegangen. Kaum h\u00e4tten die Wei\u00dfen das Land verlassen, g\u00e4be es weder Arbeitspl\u00e4tze noch Lebensmittel. Aber was sie eigenartigerweise v\u00f6llig ausblendet, ist die Tatsache, dass die Briten das <em>Matabele<\/em>-K\u00f6nigreich eroberten und sicherheitshalber gleich vernichteten. Kein Wort dar\u00fcber, dass Pamelas Heimat kurzerhand umgetauft wurde und den nahe liegenden Namen Rhodesien verpasst bekam, genau genommen S\u00fcdrhodesien. Gleiches gilt f\u00fcr Nordrhodesien, was dem heutigen Zambia, abgek\u00fcrzt Zam, entspricht. Sie gibt mir einen Einblick in die schwarze Geschichte ihrer Heimat, als h\u00e4tte es die britischen Haudegen nie gegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So wie gute Lehrer nachzufragen pflegen, um sicher zu gehen, dass ihre Sch\u00fcler wirklich alles von dem in der Klasse Durchgenommenen verstanden haben, fragt mich auch Pamela, <em>du erinnerst dich, dass unser K\u00f6nig Mzilikazi damals die Shona unterworfen hatte, nicht wahr<\/em>? Ich bejahe ihre Frage und hoffe inst\u00e4ndig, dass sie mich nicht nach irgendwelchen Einzelheiten fragt, die sie mir wohlm\u00f6glich vor einer Woche erz\u00e4hlt hat, denn f\u00fcr alles, was l\u00e4nger als vier bis f\u00fcnf Tage zur\u00fcckliegt, kann ich ged\u00e4chtnism\u00e4\u00dfig nicht haften. Dagegen erinnere ich mich sehr gut an etwas, was sich vor ein paar Minuten abgespielt hat und an alles, was 30-40 Jahre zur\u00fcckliegt. Die Zeitspanne dazwischen macht mir offen gestanden etwas zu schaffen! Gl\u00fccklicherweise hakt Pamela nicht nach, wodurch Peinlichkeiten vermieden werden und mein Image noch einmal gerettet ist. Eifrig setzt sie ihre Schilderungen fort. Dieses Mal geht es um die <em>Shona<\/em>, von denen ich geglaubt hatte, dass sie in Zimbabwe den kleineren Stamm ausmachen, da sie vor \u00fcber zwei Jahrhunderten von den <em>Ndebele\u00a0<\/em>unterworfen wurden. Doch jetzt \u00fcberrascht mich Pamela mit der Richtigstellung, dass sie n\u00e4mlich fast drei Viertel der Bev\u00f6lkerung ausmachen, w\u00e4hrend Pamelas Stamm, also die <em>Ndebele<\/em>, zwischen einem Sechstel und einem F\u00fcnftel der Bev\u00f6lkerung stellt und somit eindeutig in der Minderheit ist. Die zwei St\u00e4mme scheinen sich nach Pamelas Schilderungen nicht sonderlich zu verstehen. <em>In Zimbabwe hei\u00dft es immer, wir Ndebele sollen nach S\u00fcdafrika gehen, wo wir herkommen und in S\u00fcdafrika hei\u00dft es, wir sollen wieder nach Zimbabwe gehen, wo wir herkommen. Keiner will uns Ndebele haben. Wir geh\u00f6ren nirgendwo hin.\u00a0<\/em>In ihren Worten schwingt Trauer und Sehnsucht nach Ruhe und Frieden mit.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6397 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screenshot-2019-03-28-at-15.44.40-e1553784495676-300x195.png\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"403\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span lang=\"EN-US\">www.go4travelblog.com<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erneut holt sie weit aus, was eine direkte Auswirkung auf den Bakteriengehalt des Kachelbodens hat. Nach dem Ende des wei\u00dfen Regimes sei Rhodesien erst einmal in Zimbabwe umgetauft worden. Von den Einzelheiten allerdings, die mir Pamela nun erkl\u00e4rt, habe ich keinen blassen Schimmer, au\u00dfer dass das Land in ein Disaster gest\u00fcrzt wurde, wie es f\u00fcr den afrikanischen Kontinent typisch ist. So wie Pamela es schildert, sei es zu erheblichen Spannungen zwischen den zwei St\u00e4mmen gekommen, da die <em>Ndebele\u00a0<\/em>schon immer die Minderheit und zudem f\u00fcr die Bev\u00f6lkerungsmehrheit der <em>Shona\u00a0<\/em>fremde Eroberer und dummerweise auch noch Tr\u00e4ger des letzten vorkolonialen Staates gewesen seien. Also habe es f\u00fcr die einheimischen <em>Shona\u00a0<\/em>gleich drei triftige Gr\u00fcnde gegeben, gegen die <em>Ndebele\u00a0<\/em>zu hetzen und gewaltt\u00e4tig gegen sie vorzugehen. Die <em>Shona\u00a0<\/em>seien ohnehin b\u00f6se, ihre Schreckensregierung erst recht und der noch schlimmere Premier <em>Robert Mugabe\u00a0<\/em>sei an Boshaftigkeit einfach nicht zu \u00fcbertreffen. Sie alle zusammen seien also mehr oder weniger daran schuld, dass sich nicht nur die wei\u00dfe Bev\u00f6lkerung gen\u00f6tigt gesehen habe, das Land f\u00fcr immer und ewig zu verlassen und zum gr\u00f6\u00dften Teil in S\u00fcdafrika Zuflucht zu suchen. Pamela schl\u00e4gt die H\u00e4nde \u00fcber den Kopf zusammen. Sie z\u00e4hlt alle ihre Familienmitglieder auf, s\u00e4mtliche Schwestern und Br\u00fcder, Cousinen und Cousins plus deren Familien und wei\u00df Gott, wer noch alles. Sie alle h\u00e4tten das gleiche getan, um in S\u00fcdafrika ein besseres Leben zu f\u00fchren. <em>You see? That\u00b4s why I\u00b4m living in Johannesburg!\u00a0<\/em><em>Und da wir Ndebele arm sind, hausen wir im gef\u00e4hrlichen und ungastlichen CBD.\u00a0<\/em>Als ich sie frage, wie viele es wohl insgesamt seien, sch\u00e4tzt sie drei, vielleicht sogar vier Millionen <em>Zimbos<\/em>, die zum gr\u00f6\u00dften Teil dem <em>Ndebele<\/em>-Stamm angeh\u00f6ren und in S\u00fcdafrika legal oder illegal festsitzen w\u00fcrden. <em>But the Shona, shoo, <\/em><em>sie <\/em>rollt die schwarzen Augen, denen man ansieht, dass ihr diese Gruppe geh\u00f6rig gegen den Strich geht:\u00a0<i>They are enjoying a lot of privileges. Most of the public servants are Shona, you know.<\/i> Generell scheint <em>Mugabe\u00a0<\/em>ein typischer Repr\u00e4sentant derjenigen Politiker zu sein, die daf\u00fcr sorgen, dass Vetternwirtschaft und Korruption reibungslos vonstatten gehen k\u00f6nnen. Und schwerreich ist er dadurch geworden, so sehr, dass er es mit seinen Machenschaften in die top 10 der Liste im \u201eForbes\u201c-Magazin geschafft hat. Seine teuren Geburtstagsfeiern bieten jedes Jahr gen\u00fcgend Gespr\u00e4chsstoff, so feiert er gern in einem Luxushotel nahe der Viktoriaf\u00e4lle und setzt auf die Speisekarte Provokatives wie beispielsweise Elefantenfleisch. Diese delikaten Informationen aus dem Netz behalte ich allerdings lieber f\u00fcr mich, um Pamela nicht noch mehr zu erz\u00fcrnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6399 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screenshot-2019-03-28-at-16.09.29-e1553785869924-300x171.png\" alt=\"\" width=\"621\" height=\"354\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span lang=\"EN-US\">www.dailymaverick.co.za<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich wage, sie an dieser Stelle nochmals zu unterbrechen und sie zu fragen, was dieser geschichtliche Exkurs mit dem Kredit zu tun habe und hoffe insgeheim, dass trotzdem noch genug Zeit zum Kachelschrubben bleibt. <em>You know CBD, right?\u00a0<\/em>setzt sie f\u00fcr den Fortgang unserer Unterhaltung voraus. Eben hat sie noch die wei\u00dfe Rasse und ihre Intelligenz hochgepriesen und nun stellt sie mir so eine Frage. Etwas pikiert antworte ich, <em>Of course I do Pamela! The Central Business District,<\/em> worunter das urspr\u00fcngliche\u00a0Stadtzentrum Joburgs mit der gr\u00f6\u00dften Dichte an Wolkenkratzern auf dem afrikanischen Kontinent gemeint ist. <em>That\u2019s where I\u2019m living. On the 20th floor.\u00a0<\/em>Das Wohnhaus geh\u00f6re von oben bis unten einer Inderin und deren Eintreiber stehe p\u00fcnktlich am Ersten jeden Monats auf der Matte, um die Miete zu kassieren. Aha, denke ich, daher weht der Wind. Sie schuldet bestimmt ein paar Monatsmieten und braucht darum den Kredit.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6404 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screenshot-2019-03-28-at-19.17.09-e1553797132247-300x199.png\" alt=\"\" width=\"619\" height=\"410\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">https:\/\/www.knysnaplettherald.com<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Do you know, why am \u0399 living in CBD and not somewhere else? <\/em>fragt Pamela mich jetzt direkt. Ehrlich gesagt, habe ich mir deswegen noch nie Gedanken gemacht,\u00a0<span lang=\"DE\">zumal\u00a0<\/span><span lang=\"DE\">viele Wei\u00dfe das Stadtzentrum f\u00fcr eine\u00a0<i>no-go area\u00a0<\/i>halten.\u00a0<\/span>Aber da wir jetzt schon einmal dabei sind, werde ich neugierig. Die Antwort ist einleuchtend: Weil dort fast nur Afrikaner aus den Nachbarstaaten, in den <em>Townships\u00a0<\/em>dagegen meist schwarze S\u00fcdafrikaner wohnen w\u00fcrden. <em>Do you know that living in CBD is much more expensive than living in the Townships?\u00a0<\/em>F\u00fcr eine Reinemachefrau, die sich noch nicht einmal f\u00fcr besonders klug h\u00e4lt, stellt sie recht viele Fragen, finde ich &#8230; Aber jetzt ist sie so in Fahrt, dass sie nicht mehr aufzuhalten ist und f\u00fcr den Kachelboden sehe ich beim Blick auf die Uhr ohnehin kaum Chancen. Sie wolle nichts von den billigeren <em>Townships\u00a0<\/em>h\u00f6ren, weil sie Angst davor habe, inmitten von schwarzen S\u00fcdafrikanern zu leben. Jetzt will ich es aber genau wissen und stelle eine etwas kniffelige Frage, n\u00e4mlich wie denn die S\u00fcdafrikaner von den restlichen Nachbarnationen unterschieden werden k\u00f6nnen. Pamela gibt zu, dass das eigentlich nur am Akzent bzw. an der Sprache erkennbar sei, denn mit der Hautfarbe k\u00f6nne man sich ganz sch\u00f6n vertun, auch wenn die Bev\u00f6lkerung aus Zim in der Regel dunkler sei. <em>\u00dcberhaupt,\u00a0<\/em>kl\u00e4rt sie mich auf, <em>je n\u00e4her man sich am \u00c4quator befindet, desto dunkler wird die Hautfarbe.\u00a0<\/em>Meine Perle Pamela h\u00e4tte etwas Besseres verdient, als Kacheln zu schrubben, stelle ich zum wiederholten Male anerkennend fest. Vermutlich ist ihr das auch schon klar geworden, darum hat sie diesen historischen Nachhilfeunterricht f\u00fcr heute organisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich gebe zu bedenken, dass CBD auch kein sicheres Pflaster darstelle, denn schlie\u00dflich habe das Stadtzentrum nicht umsonst einen so schlechten Ruf. Au\u00dferdem sei ihre Angst vor den schwarzen S\u00fcdafrikanern nicht ganz nachvollziehbar. Entr\u00fcstet rei\u00dft Pamela die Augen weit auf, ruft mir ein lautes, kurzes \u201ea\u201c, das sich eher wie ein \u201eo\u201c anh\u00f6rt, zu und fragt mich danach, <em>Wei\u00dft du denn nicht, was 2008\u00a0<\/em><em>passiert ist?\u00a0<\/em>Ich wei\u00df es nicht, zumal mir dieses historische Hin und Her durch die Jahrhunderte mittlerweile auf meine ohnehin schon strapazierten Nerven geht. Damals also h\u00e4tten viele S\u00fcdafrikaner die Fl\u00fcchtlinge aus anderen afrikanischen L\u00e4ndern f\u00fcr Arbeitslosigkeit und den Anstieg der Kriminalit\u00e4t verantwortlich gemacht. Die Gewalt habe sich vor allem gegen Einwanderer aus dem verarmten Nachbarland Zimbabwe gerichtet. Pamela zieht pl\u00f6tzlich mit den H\u00e4nden gro\u00dfe Kreise um ihren Hals und z\u00fcndet danach ein imagin\u00e4res Streichholz an. Da ich den Sinn dieser Pantomime nicht auf Anhieb verstehe, hilft sie mit Worten nach. Ihr Cousin sei Zeuge dabei geworden, wie man Leuten aus Zimbabwe Autoreifen um den Hals gelegt, diese mit Rizinus\u00f6l begossen und dann angez\u00fcndet habe. H\u00fctten seien in Flammen aufgegangen, Gesch\u00e4fte von Ausl\u00e4ndern gepl\u00fcndert worden. Es habe viele Tote gegeben. Am gleichen Nachmittag google ich dieses Ereignis und stelle entsetzt fest, dass es sich genauso zugetragen hatte. Tausende von Ausl\u00e4ndern fl\u00fcchteten wieder in ihre Heimat, wo Hunger, Elend und Diktatur auf sie warteten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6417 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screenshot-2019-03-28-at-20.47.20-e1553802602917-300x178.png\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"368\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span lang=\"EN-US\">www.afronline.org<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter diesen unerfreulichen Umst\u00e4nden leuchtet es ein, dass Pamela nicht in einem <em>Township\u00a0<\/em>leben will, weder in <em>Soweto\u00a0<\/em>noch in <em>Alexandra<\/em>; im CBD f\u00fchlt sie sich dagegen sicherer, denn dort sind Ausl\u00e4nder mehr oder weniger unter sich und die Kriminellen unter ihnen dealen \u201elediglich\u201c mit Drogen oder sind Taschendiebe. Nat\u00fcrlich sei man in diesem Land nirgendwo sicher, gibt sie zu, auch nicht in dem Hochhaus, wo sie wohne, denn der W\u00e4chter am Eingang sei ein blutjunger Typ aus Zim und wenn die alkoholisierten Nigerianer um Mitternacht nach Hause k\u00e4men, w\u00fcrden sie sich nichts von diesem Gr\u00fcnschnabel sagen lassen und ihn einfach davonpusten. Und \u00fcberhaupt sei S\u00fcdafrika unm\u00f6glich und sie setzt zum wiederholten Vergleich mit ihrer Heimat an, denn dort sei alles ganz anders, da w\u00fcrden Gesetze eingehalten und niemand w\u00fcrde sich trauen, auch nur eine Banane zu stehlen, geschweige denn, sich an jemandem zu vergreifen. So eine Schreckensherrschaft kann also auch positive Seiten haben, zwinkere ich ihr zu. Aber sie ist zu aufgebracht, um den ironischen Seitenhieb zu realisieren. Gerecht scheint dieser Mugabe jedoch zu sein, denn unabh\u00e4ngig davon, ob eine Straftat von einem <em>Shona\u00a0<\/em>oder einem <em>Ndebele\u00a0<\/em>begangen wird, gelten die gleichen Gesetze. Und die sind hart.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Blick auf die Kacheln und auf die Wanne, in der sich der Schaum schon l\u00e4ngst in dem kalt gewordenen Wasser gesetzt hat, bringt mich wieder zur\u00fcck in meine Realit\u00e4t und ich frage rundheraus: <em>Pamela,\u00a0<\/em><em>so what do you need the money for?\u00a0<\/em>Sie schaut mich irritiert an und kann meine Begriffsstutzigkeit nicht fassen. Ob ich in den letzten Tagen nicht mitbekommen h\u00e4tte, dass es schon wieder zu \u00dcbergriffen gegen Ausl\u00e4nder gekommen sei, vor allem ausl\u00e4ndische Gesch\u00e4ftsinhaber aus Somalia seien in ihren Gesch\u00e4ften in <em>Soweto\u00a0<\/em>angegriffen und get\u00f6tet worden. Das wei\u00df ich sehr wohl, die verheerende Nachricht hat sich schnell herumgesprochen, denn schlie\u00dflich wird die Pl\u00fcnderung ihrer L\u00e4den in den Nachrichten \u00fcbertragen. Das Foto von einem blutenden Mann aus Mozambique macht seit Tagen auf die xenophoben Ausschreitungen in S\u00fcdafrika aufmerksam. Wei\u00dfe Journalisten wurden Zeugen dieses Angriffs und konnten den jungen Mann nur noch ins n\u00e4chste Krankenhaus bringen, wo er seinen Verletzungen erlag. Allerdings vermute ich, dass diese Nachricht in der westlichen Welt so viel \u00f6ffentliches Aufsehen erregt wie eine Kompanie umgefallener Reiss\u00e4cke in China. Denn egal wie gro\u00df das Ungl\u00fcck auf dem schwarzen Kontinent ist, die westliche Welt bringt im besten Fall nur ein Schulterzucken und ein desinteressiertes <em>whatever<\/em> daf\u00fcr auf. Leider!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6407 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screenshot-2019-03-28-at-20.23.14-e1553801211203-300x195.png\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"403\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span lang=\"EN-US\">www.buzzsouthafrica.com<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So langsam d\u00e4mmert es mir und ich begreife den Zusammenhang zwischen dem Kredit, den historischen Ausf\u00fchrungen und den ausl\u00e4nderfeindlichen Ausschreitungen in S\u00fcdafrika. Pamela ist auf die S\u00fcdafrikaner noch nie besonders gut zu sprechen gewesen, vor allem nicht auf die schwarze Bev\u00f6lkerung in diesem Land. <em>South Africans are good in calling strikes<\/em>, pflegt sie immer kopfsch\u00fcttelnd zu sagen. Sie seien sogar so hirnverbrannt, dass sie die Schule ihrer Kinder in Brand stecken w\u00fcrden, ohne dar\u00fcber nachzudenken, dass ihre Kinder am n\u00e4chsten Tag keine Schule mehr h\u00e4tten. <em>South Africans do not like working, because they know that the government will be taking care of them.\u00a0<\/em>Ihrer Meinung nach sei die Partei ANC daran schuld, die den \u00c4rmeren sogar ein Matchbox-Haus in einem <em>Township\u00a0<\/em>stelle, das sie Jahre vorher lediglich zu beantragen h\u00e4tten. Mehr nicht. Also bestehe gar kein Grund daf\u00fcr zu arbeiten und zu sparen. <em>What is a matchbox house?\u00a0<\/em>frage ich, als w\u00fcrde diese Frage die Unterhaltung verk\u00fcrzen. Bis jetzt kannte ich eigentlich nur Machtbox-Autos, aber man lernt ja gern dazu. Die Antwort klingt plausibel und eigentlich h\u00e4tte ich auch allein darauf kommen k\u00f6nnen: Diese H\u00e4user verdanken ihren Namen der \u00fcbersichtlichen Gr\u00f6\u00dfe, aber auch der rechteckigen Form einer Streichholzschachtel. <em>And you know what they do with the matchbox house the government give them? <\/em>Ich vermute, h\u00fcbsch einrichten, liege damit aber erneut v\u00f6llig falsch. Sie vermieten das Haus und leben weiterhin in einem <em>shack<\/em>. Und als w\u00e4re das nicht schon schlimm genug, vermieten sie das bisschen Garten um das <em>matchbox house\u00a0<\/em>herum, auf dem drei <em>shacks\u00a0<\/em>Platz finden und haben dadurch ein recht ansehnliches Einkommen, ohne selber daf\u00fcr gearbeitet zu haben. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6421 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screenshot-2019-03-28-at-21.00.25-e1553803606154-300x199.png\" alt=\"\" width=\"619\" height=\"411\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">https:\/\/www.livingtravel.com\/africa\/southafrica\/johannesburg\/soweto.htm<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Besonders emp\u00f6rt ist Pamela \u00fcber den Zuluk\u00f6nig Goodwill Zwelithini. Ob ich ihn kennen w\u00fcrde. Ich h\u00e4tte zwar nie pers\u00f6nlich das Vergn\u00fcgen gehabt, erwidere ich, aber meine, mich entsinnen zu k\u00f6nnen, eine auff\u00e4llige Gestalt im Fernsehen gesehen zu haben, die durchaus einen Zuluk\u00f6nig abgeben k\u00f6nne, da er reichlich mit Leopardenfellen beh\u00e4ngt gewesen sei, ohne dabei allerdings seinen weniger anschaulichen, wabbeligen Oberk\u00f6rper abzudecken. Eine L\u00f6wenzahn-Kette habe den Hals recht unvorteilhaft ges\u00e4umt, vermutlich ein Versuch den Fettgehalt desselbigen zu verbergen. Mit der zus\u00e4tzlichen Information, dass sich bei seinem Anblick leichte Anzeichen von \u00dcbelkeit h\u00e4tten erkennen lassen, schlie\u00dfe ich meine Beschreibung dieses Prachtexemplars. <em>That&#8217;s him!<\/em> Pamela nickt best\u00e4tigend.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6424 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screenshot-2019-03-28-at-21.26.57-e1553805094867-290x300.png\" alt=\"\" width=\"486\" height=\"503\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span lang=\"EN-US\">www.sahistory.org.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich solle mal raten, was f\u00fcr dreiste Forderungen er stelle. Mir sei die Phantasie in diesem Land ausgegangen, gebe ich offen zu. Also hilft Pamela mit der Realit\u00e4t nach: Obwohl schon jede der sechs Ehefrauen einen Mercedes-Benz E-Klasse fahre \u2013 auf Kosten des Staates, verstehe sich \u2013, wolle er selber auch noch einen Mercedes-Benz S 600 haben, platzt es aus ihr heraus. Meinen ironischen Einwand, dass Familien doch eigentlich in einem einzigen Wagen fahren sollten, weil das den Zusammenhalt f\u00f6rdere, realisiert Pamela nicht. Ich frage zur Sicherheit noch einmal nach der Anzahl der geehelichten Damen. Sie best\u00e4tigt mir die Zahl 6, und noch einen Haufen Kinder dazu. Bestimmt an die 30. Solche Zahlen \u00e4ndern sich ja bekanntlich laufend. Tendenz steigend. Alle Achtung! Kein Wunder, dass sie nicht alle in ein Auto passen. Eigentlich h\u00e4tten sie einen ganzen Bus beantragen sollen. Doch Pamela wettert schon eifrig weiter. Schlimm genug, dass dieser Goodwill \u00fcberhaupt existiere und der Allgemeinheit mit seinen sechs Ehefrauen und den unz\u00e4hligen Kindern auf der Tasche liege, findet sie. Und \u00fcberhaupt: Er ist kein Christ, denn <em>Christians are married to only one wife! <\/em>Ich gebe ihr Recht, und werfe zaghaft ein, dass mit Leopardenfell bekleidete Menschen h\u00f6chst selten Christen seien.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6426 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screenshot-2019-03-28-at-21.38.05-e1553805736541-300x145.png\" alt=\"\" width=\"609\" height=\"294\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span lang=\"EN-US\">www.timeslive.co.za<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die tief religi\u00f6se und fromme Pamela h\u00f6rt mir gar nicht mehr zu und ist mit ihren Gedanken schon beim Hauptproblem. Dieser dreiste K\u00f6nig also, dieser <em>bad guy\u00a0<\/em>sei an allem Schuld. Wieder versuche ich einzulenken: Er habe doch nur eine repr\u00e4sentative Position in S\u00fcdafrika und sein Einfluss sinke kontinuierlich, sodass er doch eigentlich nichts anrichten k\u00f6nne. Pamela wird jetzt richtig bissig: Die Tatsache, dass er immer weniger zu melden habe, akzeptiere er nur deswegen stillschweigend, weil die j\u00e4hrlichen staatlichen Zahlungen stimmen w\u00fcrden und sie nennt mir eine Summe, die umgerechnet vier Millionen Euro ausmacht. I am speechless, wie man so sch\u00f6n in diesem Land zu sagen pflegt. Und sprachlos bleibe ich noch eine ganze Weile, als Pamela mich \u00fcber seine offizielle \u00c4u\u00dferung aufkl\u00e4rt. Diese sei n\u00e4mlich der Ausl\u00f6ser der Pogrome gewesen, denn er habe die s\u00fcdafrikanische Regierung ausdr\u00fccklich zum Rauswurf der Ausl\u00e4nder gedr\u00e4ngt. Pamela \u00fcbersetzt aus der Zulu-Sprache, damit ich mir ein Bild von diesem Unmenschen machen kann:\u00a0<em>We ask foreign nationals to pack their belongings and go back to their countries<\/em>. Das ist ziemlich direkt formuliert, muss ich zugeben und \u00fcberlege mir, was solch ein <em>politically\u00a0<\/em>v\u00f6llig inkorrekter Satz in einem europ\u00e4ischen Land bewirken w\u00fcrde. Nicht auszudenken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pamela hat im Moment andere Sorgen und holt m\u00e4chtig zu einem Rundumschlag gegen unser Gastland und gegen die schwarzen S\u00fcdafrikaner aus. Diese w\u00fcrden den Ausl\u00e4ndern, also vor allem Pamelas Landsleuten vorwerfen, dass sie ihnen die Arbeitspl\u00e4tze wegn\u00e4hmen. An dieser Stelle schlagen die Wogen noch h\u00f6her. <em>But we work harder than they do. We are used to work. They are not. If you want to have a house in my country, you have to work for it and to build it with your own money. <\/em>Man bekomme in Zim nichts geschenkt. Zaghaft werfe ich ein, dass ich noch mehr L\u00e4nder dieser Art kennen w\u00fcrde und das gro\u00dfz\u00fcgige S\u00fcdafrika tats\u00e4chlich nur eine Ausnahme sei, aber sie wettert unber\u00fchrt weiter. Hier stelle man einfach nur einen Antrag auf ein Township-Haus und wenn man an der Reihe sei, bekomme man es vom <em>government\u00a0<\/em>geschenkt. <em>In the meantime, they do nothing<\/em>. <em>They\u00a0<\/em><em>are just hanging around waiting.\u00a0<\/em>Darum sei es auch mit der Arbeitsmoral der S\u00fcdafrikaner nicht weit her. Es ist ihr in jedem Satz anzumerken, was sie von dieser Nation h\u00e4lt, n\u00e4mlich nicht gerade viel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Endlich n\u00e4hert sich das Gespr\u00e4ch dem Ende und sie kl\u00e4rt mich dar\u00fcber auf, was sie mit dem geliehenen Geld anfangen will: auf vorhin erw\u00e4hntem Grundst\u00fcck in ihrer Heimatstadt in Zim ein H\u00e4uschen bauen. Ihre Augen leuchten und sie erkl\u00e4rt mir, dass sie das Grundst\u00fcck an den Staat, an diesen Hund von <em>Mugabe\u00a0<\/em>und dessen Frau verlieren werde, wenn sie nicht bis Ende des Monats wenigstens einen Betonboden aufs Grundst\u00fcck gie\u00dfen w\u00fcrden, um zu zeigen, dass es mit dem Bauvorhaben voran gehe. <em>Ja aber,<\/em> wende ich ein, <em>die Shona\u00a0haben euch doch vertrieben. Ihr seid doch gar nicht sicher in Zim. Wie wollt ihr da ein Haus bauen?<\/em> Als ob ihr Leben in S\u00fcdafrika sicher sei, gibt sie sarkastisch zur\u00fcck. Und ein Haus w\u00fcrden sie hier ohnehin nie besitzen d\u00fcrfen. Dann doch lieber zur\u00fcck nach Hause. Sie zwinkert mir listig zu. <em>Und wer wei\u00df! Vielleicht sto\u00dfen wir beim Buddeln auf vergrabene Sch\u00e4tze, auf Gold oder Diamanten, die Rhodes vergessen hat! <\/em>Dann \u00e4ndert sich ihr Gesichtsausdruck<em>, <\/em><em>Things will change<\/em>, sagt sie stoisch und bew\u00e4hrt sich einmal mehr als Merkspruch-Lieferant erster G\u00fcteklasse: <em>And after all, home is home.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6428 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screenshot-2019-03-28-at-22.22.48-e1553808251115-300x234.png\" alt=\"\" width=\"621\" height=\"484\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span lang=\"EN-US\">http:\/\/pundita.blogspot.com<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Herzlichen Dank an Ute Petkakis f\u00fcrs Gegenlesen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Copyright 2019 Christina Antoniadou \/ All rights reserved\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Beitragsbild:https:\/\/blog.eastcapetours.com\/11-official-languages-south-africa\/<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Christina Antoniadou &nbsp; Pamela kommt drei Mal w\u00f6chentlich zu uns, was einmal zu viel ist. 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