{"id":4463,"date":"2018-07-03T16:59:18","date_gmt":"2018-07-03T13:59:18","guid":{"rendered":"https:\/\/homeiseverywhere.org\/?p=4463"},"modified":"2018-10-28T21:17:15","modified_gmt":"2018-10-28T18:17:15","slug":"18-unser-gaertner-zondi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/homeiseverywhere.org\/de\/18-unser-gaertner-zondi\/","title":{"rendered":"18. Unser G\u00e4rtner Zondi"},"content":{"rendered":"<p>von Christina Antoniadou<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zondi hat die Nachbarschaft unter Kontrolle, das kann man nicht anders sagen. Und das mit nur einem Auge. Zondis rechtes Auge ist n\u00e4mlich zugen\u00e4ht. Obwohl ich ihn fast jeden Tag sehe, bringe ich \u2013 im Glauben, dass eine Frage danach von Taktlosigkeit zeugen w\u00fcrde \u2013, das Gespr\u00e4ch nie auf das zugen\u00e4hte Auge und bin geflissentlich darauf bedacht, ihm beim Gespr\u00e4ch nicht auf die Narbe zu schauen. Eines Tages \u2013 ich muss wohl schon fast ein Jahr in Johannesburg leben \u2013 fragt er mich ohne Umschweife und ganz unverf\u00e4nglich, ob ich denn nicht erfahren wolle, wie er sein Auge verloren habe. Etwas unvorbereitet auf eine so direkte Konfrontation, versuche ich ihm die Sache mit dem Takt und der Diskretion zu veranschaulichen, was nicht so recht gelingen will, bis mir schlie\u00dflich aufgrund seines Gesichtsausdruckes nichts weiter \u00fcbrig bleibt, als \u00fcber meine Hilflosigkeit zu seufzen und \u2013 obwohl ich wei\u00df, wie weitschweifig er erz\u00e4hlen kann \u2013 zu erwidern: Wenn er es mir erz\u00e4hlen wolle, dann k\u00f6nne er es gern tun. Genau so direkt wie er seine Frage gestellt hat, beginnt er mit der Wiedergabe des Geschehens. In Fourways lebe einer seiner Cousins \u2013 ich wisse doch, wo Fourways liege, oder? \u2013 ja, nat\u00fcrlich wisse ich das. Ich nicke und wundere mich insgeheim, dass seine un\u00fcberschaubare Verwandtschaft nun die Grenzen von Soweto gesprengt hat, um auch Fourways mit ihrer Anwesenheit zu begl\u00fccken. Dort also sei er vor zwei Jahren zwecks Besuches des Cousins gewesen und auf der Stra\u00dfe h\u00e4tten ihn vier M\u00e4nner \u00fcberfallen und ihm das Handy weggenommen. Dabei h\u00e4tten sie ihm derma\u00dfen zugesetzt und ihn so arg verpr\u00fcgelt, dass er das rechte Auge verloren habe. Er pustet bei seinen Schilderungen einige landes\u00fcbliche Laute wie \u201eEish\u201c und \u201eShoo\u201c aus, auch der Ausdruck \u201eshame\u201c kommt dabei nicht zu kurz.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gaiahealthblog.com\/2013\/09\/25\/ron-finley-the-gangsta-gardner-he-plants-food-and-gardens-in-vacant-lots-in-south-central-l-a\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4477 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screen-Shot-2018-07-03-at-13.52.05-e1530618907137-300x128.png\" alt=\"\" width=\"619\" height=\"264\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">source: https:\/\/ridgetimes.co.za<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Geschichte ist f\u00fcr meine Begriffe schon schockierend genug und ich w\u00fcrde eigentlich gern von einer detaillierteren Schilderung absehen, zu der Zondi gerade im Begriff ist auszuholen. Best\u00fcrzt von so viel Rohheit, zu der es nur eines mobilen Telefons wegen kommt, dr\u00fccke ich ihm meine Anteilnahme aus, bekomme aber vor lauter Betroffenheit sonst kein Wort mehr \u00fcber die Lippen. Zondi rettet mich aus der Verlegenheit und redet hastig weiter, um mir die M\u00f6glichkeit einer Operation und eines Glasauges mitzuteilen. Wie ich das denn f\u00e4nde? Erleichtert dar\u00fcber, welche Wendung die Unterhaltung nimmt, kann ich mich diesem Vorschlag lediglich anschlie\u00dfen und mit M\u00fch und Not ein kl\u00e4gliches <em>amazing<\/em> herauspressen. Eigentlich w\u00fcrde ich ihm gern die Vorteile eines operativen Eingriffes aufz\u00e4hlen, ihn von der Notwendigkeit einer OP \u00fcberzeugen und ihm generell gut zureden. In diesem gel\u00e4hmten Zustand bekomme ich nichts dergleichen \u00fcber die Lippen \u2013 und schon gar nicht auf Englisch \u2013, stelle jedoch alsbald verwundert fest, dass es gar keiner gro\u00dfen \u00dcberredungsk\u00fcnste bedarf. Er hat \u2013 so scheint es mir \u2013 schon einen Termin f\u00fcr die Operation ausgemacht und argumentiert damit, dass seine Frau sich au\u00dferordentlich dar\u00fcber freuen werde, wenn er sie in Zukunft mit zwei Augen anschauen k\u00f6nne. <em>That\u2019 s cool!\u00a0<\/em>Ich pflichte ihm bei, obwohl ich genau wei\u00df, dass das Glasauge die Sehf\u00e4higkeit nicht gravierend verbessern wird und sich im Endeffekt nichts daran \u00e4ndern wird, wie er sie, sondern vielmehr wie sie ihn anschaut. Das einzige an englischem Vokabular, was ich noch v\u00f6llig benommen hinzuf\u00fcgen kann, ist, dass er schlie\u00dflich ein <em>good looking young man <\/em>sei. An dieser Stelle l\u00e4chelt Zondi, bedankt sich f\u00fcr das Gespr\u00e4ch und wendet sich wieder der Pflege des Gartens zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige Tage sp\u00e4ter steht er vor mir und lacht mich mit seinen wei\u00dfen Z\u00e4hnen an. Donnerwetter! Der Unterschied zwischen dem gesunden und dem gl\u00e4sernen Auge f\u00e4llt nur unwesentlich auf. Ich gratuliere ihm und freue mich f\u00fcr ihn. Zondi bedankt sich bei mir f\u00fcr mein gutes Zureden, denn ohne mich h\u00e4tte er sich nie dazu entschlossen. <em>Cool!<\/em> Jetzt\u00a0werde ich aber langsam hellh\u00f6rig und hake nach, wie er das denn meine. Er besteht darauf, dass er den Schritt nie ohne diese Unterhaltung gewagt h\u00e4tte und er mir sehr dankbar daf\u00fcr sei, dass ich darauf bestanden h\u00e4tte. Die OP habe \u00fcbrigens so und so viel Rand gekostet, schlie\u00dft er das Gespr\u00e4ch ab und schaut mich erwartungsvoll an. Was soll ich nun davon halten? Zondi hat sofort die L\u00f6sung zur Hand und erkl\u00e4rt, dass ich ja schlie\u00dflich diejenige gewesen sei, die ihn zu der OP \u00fcberredet h\u00e4tte, also m\u00fcsste er jetzt auch einen Teil der Kosten von mir erstattet bekommen. So so, denke ich und staune \u00fcber so viel Raffinesse! Gar nicht cool finde ich das!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Drei Wochen sp\u00e4ter ist Zondi verschwunden. Auf und davon. Da mir weder G\u00e4rtner noch Putzfrauen aus der Nachbarschaft pers\u00f6nlich bekannt sind, welche \u2013 und da gehe ich jede Wette ein \u2013 bestimmt wissen, wo Zondi geblieben ist, kn\u00f6pfe ich mir seine Frau Soyaphi vor, die ja nun seit einigen Monaten auch im H\u00e4uschen <em>next to us <\/em>wohnt und immer nur sch\u00fcchtern l\u00e4chelnd vorbei schleicht, ohne ein Wort zu sagen. Auf die Frage, wo denn ihre bessere H\u00e4lfte sei, erwidert sie etwas in flie\u00dfender Bantusprache, was ich erwartungsgem\u00e4\u00df au\u00dferstande bin zu verstehen. <em>Do you speak English<\/em>, <em>Soyaphi<\/em>?, versuche ich es bei Adam und Eva. Wieder kommt ein vermutlich perfekt strukturierter Satz in ihrer Muttersprache, von dem ich ebenso wenig begreife. Ich gebe auf. Bis jetzt war ich noch nie in die Verlegenheit geraten, mit ihr zu sprechen, da Zondi ja immer da war und kein wirklicher Anlass dazu bestand.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4470 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screen-Shot-2018-07-02-at-23.57.51-e1530568847249-300x268.png\" alt=\"\" width=\"617\" height=\"551\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">source: https:\/\/pulitzercenter.org<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Tag klopft es an der Haust\u00fcr, was nur Zondi und Pamela zu tun pflegen, denn sie kennen den Code des gro\u00dfen Eingangstors. Alle anderen m\u00fcssen erst einmal am Tor schellen. Vor mir stehen Zondis Frau Soyaphi und ein junger Mann, der sich als ihr Bruder vorstellt und der englischen Sprache m\u00e4chtig ist, sodass mich endlich jemand \u00fcber die Gr\u00fcnde f\u00fcr Zondis Abwesenheit aufkl\u00e4ren kann. Zondi habe pl\u00f6tzlich nach Hause fahren m\u00fcssen, weil sein Onkel gestorben sei und nur er \u2013 also Zondi \u2013 die Beerdigung und noch vieles mehr organisieren k\u00f6nne. Daf\u00fcr brauche er drei Wochen. Allerdings k\u00f6nne er \u2013 also der Schwager \u2013 in der Zwischenzeit im Garten nach dem Rechten sehen, und somit Zondis Arbeit \u00fcbernehmen. Auf die Frage, warum mir Zondi nicht Bescheid gesagt habe, kommt keine pr\u00e4zise Antwort, nur eine knappe Zusammenfassung des vorher d\u00fcrftig Formulierten, dass n\u00e4mlich dieser Onkel das Zeitliche gesegnet habe. Es entzieht sich meiner Kenntnis, wie eine Bestattung in Malawi durchgef\u00fchrt wird. Der einzigen Beisetzung au\u00dferhalb Europas habe ich in Nepal beiwohnen d\u00fcrfen, wo es sich um eine Angelegenheit von wenigen Stunden handelt. Auch wenn die Fahrt von S\u00fcdafrika nach Malawi kein Kinderspiel ist, sehe ich nicht ganz ein, wozu Zondi drei Wochen ben\u00f6tigt. Aber das wird er mir hoffentlich erkl\u00e4ren, sobald er wieder strahlend vor mir steht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4483 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screen-Shot-2018-07-03-at-14.13.35-e1530620217785-290x300.png\" alt=\"\" width=\"617\" height=\"639\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">source: https:\/\/ontheworldmap.com<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach fast vier Wochen steht er tats\u00e4chlich wieder strahlend vor mir, charmant lachend gibt er den Blick auf sein cooles wei\u00dfes Gebiss frei, das ohne weiteres aus einer Zahnpasta-Werbung stammen k\u00f6nnte. Es gehe ihm gut, fl\u00f6tet er, trotz des Todesfalles, sein Onkel sei eine wichtige Person in der Familie gewesen, fast so wie ein Vater. Eine Bitte habe er, n\u00e4mlich ob er einen Vorschuss in H\u00f6he von umgerechnet 1.000 Euro bekommen k\u00f6nne, denn die Kuh, von deren Milch die ganze Familie lebe, habe das Zeitliche gesegnet und au\u00dferdem m\u00fcsse das Dach der H\u00fctte repariert werden, weil es momentan in den Innenraum hineinregne. Und da er der einzige in der Sippschaft sei, der einen festen Job habe, m\u00fcsse er f\u00fcr alles sorgen, was die Familie betreffe. Wir zeigen Mitgef\u00fchl und Anteilnahme und geben ihm den gew\u00fcnschten Betrag, den er, nachdem er sich \u00fcberschw\u00e4nglich bedankt, angeblich noch am gleichen Tag mit einem der unz\u00e4hligen Cousins, die in Soweto oder Fourways wohnen, in die Heimat zwecks Rettung der Familie schicken will.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4042 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Screen-Shot-2018-04-24-at-09.43.13-e1524555856845-300x200.png\" alt=\"\" width=\"619\" height=\"412\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">source: https:\/\/www.designindaba.com<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur zwei Tage sp\u00e4ter f\u00e4hrt Zondi mit einem Motorrad durch das Tor und pfeifend an mir vorbei. Als das Motorrad auch nach einer Woche immer noch vor seiner Haust\u00fcr geparkt steht, spreche ich Zondi darauf an und er erkl\u00e4rt mir, dass er sich das Motorrad f\u00fcr ein paar Tage von einem Cousin (noch einer!) geliehen habe, weil das so praktisch sei. Um mich seines Wortschatzes zu bedienen: <em>it is cool<\/em>, aber ich gehe dieses Mal davon aus, dass er damit praktisch meint. Auf meine Frage, ob die Familie in der Heimat nun eine neue Kuh und ein regenfestes Dach habe, nickt er lachend, ohne ins Detail zu gehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wochen und Monate gehen ins Land und das Motorrad ist fester Bestandteil von Zondis Haust\u00fcr geworden, er parkt es direkt neben der Fu\u00dfmatte, auf der er sich die Schuhe abwischt, bevor er hineinmarschiert. In jeder freien Minute hockt Zondi vor seinem Liebling, putzt und poliert das Ding, als w\u00fcrde er es f\u00fcr den n\u00e4chsten Sch\u00f6nheitswettbewerb vorbereiten. Nie wieder frage ich Zondi nach der Kuh und nach dem Dach, ebenso wenig wie ich mich danach erkundige, wie der Cousin die ganze Zeit ohne sein Motorrad zurechtkommt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4467 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screen-Shot-2018-07-02-at-23.04.50-e1530565670811-300x200.png\" alt=\"\" width=\"619\" height=\"412\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">source: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JieWPKSLUv8<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Je l\u00e4nger ich in diesem Haus wohne, desto undurchschaubarer wird mir Zondi. Ich wage nicht, Pamela nach ihrer Meinung zu fragen, denn mit einem ungl\u00fccklich formulierten Kommentar k\u00f6nnte ich mehr Schaden anrichten als Dinge kl\u00e4ren, zumal ich au\u00dferstande bin abzusch\u00e4tzen, wie fest die Freundschaft zwischen den beiden wirklich ist. Ohne die Kenntnis der Sprache l\u00e4sst sich nur schwer beurteilen, ob es sich um dicke Freunde, um gute Bekannte, oder nur um eine kollegiale Beziehung handelt. Mein bisheriger Eindruck ist jedenfalls, dass sich die beiden gut verstehen und Pamela auch mit Zondis Frau Soyaphi befreundet zu sein scheint, denn in ihrer Mittagspause geht sie gern zu ihr hin\u00fcber und bleibt manchmal l\u00e4nger als es ihr laut Vertrag erlaubt ist.<\/p>\n<p>Zondi und Pamela unterhalten sich oft und dabei gibt es stets viel zu lachen. Es beginnt morgens immer wie folgt:<\/p>\n<p><em>\u2013Kunjani, Zondi! <\/em><\/p>\n<p><em>\u2013Ngiyaphila!<\/em><\/p>\n<p><em>\u2013Ngiyaphila kunjani lawe!<\/em><\/p>\n<p>Ich habe mir erkl\u00e4ren lassen, dass das in etwa zu \u00fcbersetzen ist mit:<\/p>\n<p><em>\u2013Wie geht es dir, Zondi? <\/em><\/p>\n<p><em>\u2013Mir geht es prima, und dir? <\/em><\/p>\n<p><em>\u2013Mir geht es auch gut!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manchmal werde ich auch dazu gerufen, als beispielsweise Pamela auf ihrem Smartphone Fotos von zu Hause, also von Zimbabwe zeigt. <em>Pictures from home.\u00a0<\/em>Ihr Bruder, der eine Art H\u00e4uptling im Dorf ist und irgendwo im Land einen gro\u00dfen Goldbrocken gefunden hat, errichtete kurz vor Weihnachten ein neues Grab f\u00fcr ihre Eltern, welches sage und schreibe 36.000 Rand gekostet hat. Zu dieser Feierlichkeit ist Pamela mit ihrem J\u00fcngsten nach Zim gefahren. Auf den Fotos tragen die meisten Frauen und Kinder, aber auch einige M\u00e4nner, ein wei\u00dfes Gewand mit einem blauen zus\u00e4tzlichen Schulter\u00fcberwurf, ein <em>isembatho<\/em>, das man \u00fcblicherweise sonntags in der Kirche tr\u00e4gt. W\u00e4hrend auf den Fotos einige \u00fcberm\u00fctige Frauen mit ihrem geschmacklich streitbaren \u00c4u\u00dferen haarscharf am Barbie-Kitsch vorbeizuschrammen drohen, zeugt Pamela in ihrem dezenten, figurbetonten Kleid und den passenden Schuhen von einer solch vornehmen Noblesse, dass ich nur anerkennend zum Lob ausholen kann.\u00a0<em>Pamela, you look amazing!\u00a0<\/em>Gut gelaunt und \u00fcber das ganze Gesicht strahlend bedankt sie sich bei mir f\u00fcr das Kompliment und zeigt noch mehr Fotos von daheim. Auch Zondi kommentiert die Fotos in ihrer f\u00fcr mich unverst\u00e4ndlichen Bantusprache, sodass ich mich leider nicht wie Pamela dar\u00fcber am\u00fcsieren kann. \u00dcberhaupt scheint Zondi \u00fcber einen au\u00dferordentlich ausgepr\u00e4gten Sinn f\u00fcr Humor zu verf\u00fcgen, in dessen Genuss ich allerdings aus welchen Gr\u00fcnden auch immer nie komme.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4485 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screen-Shot-2018-07-03-at-14.30.33-e1530621307257-300x191.png\" alt=\"\" width=\"619\" height=\"394\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">source: https:\/\/www.qqtdd.com<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eines Tages komme ich vom Supermarkt zur\u00fcck und Zondi und Pamela wischen gemeinsam die Fenster. Pamela drinnen, Zondi drau\u00dfen. So ist es im Vertrag vorgesehen. <em>Howzit Zondi?,\u00a0<\/em>frage ich ihn durch das Autofenster hindurch, w\u00e4hrend ich den Wagen durch das enge Garagentor hineinman\u00f6vriere, wohlbedacht darauf, Autot\u00fcren und Kotfl\u00fcgeln nicht mit Schrammen zu versehen. <em>I am fine, thank you!\u00a0<\/em><em>How are you? <\/em>erwidert er Freude strahlend und ich antworte mechanisch\u00a0<em>Good, good<\/em>, obwohl mich dieses verflixte Garagentor nervt. Jedes Mal wenn ich vom Supermarkt komme, bringe ich meiner Perle Pamela gerne etwas mit, denn ich wei\u00df, dass sie eine sehr hohe Miete zahlen muss und nur schwer \u00fcber die Runden kommt. Wenn die Entscheidungsgewalt bei mir l\u00e4ge, w\u00e4re Pamela schon l\u00e4ngst mit ihrer Familie in das kleine G\u00e4rtnerh\u00e4uschen gezogen. Oft erw\u00e4hnt Pamela, wie gut es doch Zondi hat, der keine Miete zu zahlen braucht, und ich meine, eine geh\u00f6rige Dosis Trauer, vielleicht auch Neid herauszuh\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Mal bringe ich zwei gro\u00dfe Torten mit, also auch f\u00fcr Zondi eine. Ich zeige ihnen die Torten und frage sie, wer gern welche haben wolle. Zondi m\u00f6chte Pamela den Vortritt lassen und schon hole ich aus, ihn f\u00fcr seine Kavalierstat zu loben, da sagt er doch tats\u00e4chlich, dass Mama Vorrang habe, weil sie schlie\u00dflich \u00e4lter sei. Ziemlich \u00fcberrascht von der Begr\u00fcndung und auch davon, dass sich Pamela nicht sonderlich daran st\u00f6rt, versuche ich, beiden zu erkl\u00e4ren, dass es in Europa bzw. in der westlichen Welt generell Usus ist, \u00a0\u2013 und zwar unabh\u00e4ngig vom Alter \u2013 den Frauen Vorrang zu lassen. Das Alter einer Frau zu erw\u00e4hnen, sei in Europa absolut kein Kompliment, sondern k\u00f6nne eher als Beleidigung aufgefasst werden. Keiner von beiden versteht meinen Einwand auch nur ann\u00e4hernd, denn in ihrer Kultur geht es haupts\u00e4chlich darum, \u00c4lteren Respekt zu zollen und nicht Frauen die T\u00fcre aufzuhalten. Auch hat es wenig Zweck, zu erkl\u00e4ren, was f\u00fcr eine Stimmung man in westlichen L\u00e4ndern f\u00f6rdern w\u00fcrde, wenn man alle vollj\u00e4hrigen Frauen \u201eMama\u201c nennen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4469 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screen-Shot-2018-07-02-at-23.33.37-2-300x124.jpg\" alt=\"\" width=\"619\" height=\"256\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">source: https:\/\/custardslaststand.com<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das sind nur einige wenige Beispiele von den netten gemeinsamen Momenten mit Zondi und Pamela im Haus, jedoch beschleicht mich der Verdacht, dass sich etwas ge\u00e4ndert haben muss, denn Pamela scheint Zondi mit demonstrativer Nichtachtung zu strafen. Es finden keine Unterhaltungen mehr statt, geschweige denn, dass gelacht wird. Die Gr\u00fcnde, die sich dahinter verbergen, werden mir bewusst, als Pamela eines Morgens ganz verst\u00f6rt ankommt und mich bittet, sofort wieder nach Hause zur\u00fcckgehen zu d\u00fcrfen. Auf meine Frage hin, was denn los sei, erkl\u00e4rt sie mir, dass sie ihr Handy zu Hause auf dem Tisch habe liegen lassen und dass sie ihren zwei Untermietern nicht \u00fcber den Weg traue. Also rennt sie los und kommt eine Stunde sp\u00e4ter erleichtert wieder. Schon am Eingangstor winkt sie mir mit dem Handy.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Anfang an habe ich Pamela meine Bedenken dazu er\u00f6rtert und halte auch heute noch daran fest, dass sie sich mit diesen jungen Burschen, die sich bei ihr zu Hause einquartiert haben, ein geh\u00f6riges Kuckucksei ins Nest gesetzt hat. Schnellstm\u00f6glich sollten sie vor die T\u00fcr gesetzt werden, denn schlie\u00dflich sind es weder Freunde noch Verwandte, sondern Unbekannte, die ihr und ihren Kindern zu nahe kommen k\u00f6nnten. Auch habe ich Angst, dass sie Pamela auf ihrem Weg zur Arbeit verfolgen und somit schneller als es Pamela lieb ist, mit ihr durch das Eingangstor hineingelangen und somit auch f\u00fcr uns gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnten. Man h\u00f6rt st\u00e4ndig solche Geschichten und darum sehe ich in den Untermietern nicht nur f\u00fcr sie, sondern auch f\u00fcr uns eine Gefahr, deren Tragweite weder ich selbst noch Pamela ermessen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ungeachtet der Gefahr, der sie sich aussetzt, ist ihr Argument stets mit dem finanziellen Faktor verbunden und um ihrem Einwand Nachdruck zu verleihen, reiht sie mir zum wiederholten Male die Ausgaben f\u00fcr ihre drei Kinder und das Enkelkind auf. Au\u00dferdem h\u00e4tten sie und ihre Familie genug Platz in dem einen Zimmer und k\u00f6nnten somit gut und gerne auf das zweite Zimmer verzichten. Ich sch\u00e4me mich in dem Moment, so viele Zimmer in diesem Haus und keinen einzigen Untermieter zu haben. <em>I don\u2019t trust them<\/em>, sagt sie mir immer wieder und wohl auch zurecht, denn bei der hohen Kriminalit\u00e4tsrate in diesem Land muss man wirklich auf der Hut sein. Schon seit geraumer Zeit \u00e4rgert sich ihr Mann, aber auch sie sich \u00fcber diese jungen Untermieter, die abends rauchend und trinkend im Zimmer sitzen, obwohl ihr Mann es ihnen, noch bevor sie eingezogen waren, strengstens untersagt hatte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4487 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screen-Shot-2018-07-03-at-14.49.18-e1530622363356-300x179.png\" alt=\"\" width=\"619\" height=\"369\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">source: https:\/\/www.videoblocks.com<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pamela setzt nun an, vom gestrigen Abend zu berichten, an dem sich etwas Einschneidendes ereignet zu haben scheint und bekommt selbstverst\u00e4ndlich meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Gestern Abend seien sie doch tats\u00e4chlich so dreist gewesen, ihre Freunde mitzubringen und sich in ihrem, also Pamelas Wohnzimmer, niederzulassen, dort zu rauchen und Alkohol zu trinken. Mit scharf die Luft zerschneidenden Gesten erz\u00e4hlt sie, wie ihrem Mann letztendlich der Kragen geplatzt sei und er ihnen gek\u00fcndigt habe, also m\u00fcssten sie Ende des Monats ihre Siebensachen packen und die Wohnung auf Nimmerwiedersehen verlassen. Und weil es gestern Abend durch den Streit sp\u00e4t geworden sei, habe sie heute fr\u00fch verschlafen und durch die Hektik, trotzdem rechtzeitig bei mir zu erscheinen, ihr Handy zu Hause gelassen.\u00a0Erleichtert atme ich auf, doch Pamela gibt keine Ruhe, sondern f\u00e4hrt wutschnaubend fort: <em>We are Christians! We don\u2019t drink alcohol and we don\u2019t smoke cigarettes. And every Sunday morning we are going to church. <\/em>Da f\u00fcr die fromme Pamela Trinken und Rauchen des Teufels sind, beurteilt sie Menschen danach, ob sie rauchen, trinken und sonntags in die Kirche gehen. So aufgebracht sehe ich sie selten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4490 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screen-Shot-2018-07-03-at-15.18.28-e1530623967640-300x155.png\" alt=\"\" width=\"619\" height=\"320\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">source: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fuqADQ5VeXE<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In ihrer Aufregung verr\u00e4t sie mir dann ohne es zu wollen: <em>Zondi is also drinking alcohol. Oh my Goodness, he drinks a lot.\u00a0<\/em>Entsetzt schaue ich sie an. Ebenso entsetzt schaut sie mich an und h\u00e4lt die Hand vor ihren Mund. Diese unbedachte \u00c4u\u00dferung ist ihr ganz offensichtlich herausgerutscht, und nun tut es ihr Leid, Zondi verraten zu haben, obwohl sie ihm damit vermutlich kein gro\u00dfes Unrecht tut. Nach einer endlosen Schweigepause und nachdem vor meinem geistigen Auge einige Bilder von Zondi Revue passieren, ergreife ich das Wort. Ich erz\u00e4hle ihr, dass ich Zondi an einem Sonntag wegen einer Kleinigkeit in den Garten gerufen h\u00e4tte, und er in einem arg alkoholisierten Zustand den Weg aus seinem H\u00e4uschen kaum gefunden habe. In derart gel\u00f6ster Stimmung, vom Alkohol angew\u00e4rmt habe er vor mir gestanden und torkelnd und taumelnd Laute von sich gegeben, die ich beim besten Willen nicht imstande gewesen sei, zu interpretieren. Ich sei entsetzt gewesen, zumal ich Zondi einer neuen Nachbarin empfohlen h\u00e4tte und sie vor ein paar Tagen ausdr\u00fccklich nachgefragt habe, ob er trinke und ich vehement dagegen gehalten h\u00e4tte. Was f\u00fcr eine heikle Angelegenheit! Wie Schuppen f\u00e4llt es mir nun von den Augen. Wie naiv bin ich eigentlich, dass mir vorher nie etwas aufgefallen ist? Pamela h\u00f6rt mir zu, ohne jegliche \u00fcberraschte Regung zu zeigen und l\u00e4sst nur durchblicken, dass das wohl eher der Normalfall bei Zondi sei. Am Ende meiner Ausf\u00fchrungen vermutet sie ganz trocken, dass Zondi am Tage darauf relativ freim\u00fctig eingestanden habe, dass er nur eine Kleinigkeit getrunken habe, weil sein Cousin Geburtstag gehabt habe. <em>Pamela, how do you know?\u00a0<\/em>Genau so ist es n\u00e4mlich tats\u00e4chlich am n\u00e4chsten Tag gewesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pamela sieht erst gar nicht die Notwendigkeit ein, mir Erkl\u00e4rungen geben zu m\u00fcssen und stellt mir stattdessen eine Frage: Ob ich wisse, dass sein Auge vom vielen Trinken abhanden gekommen sei. <em>Nicht bei einer Schl\u00e4gerei?\u00a0<\/em>wage ich ungl\u00e4ubig zu fragen, unf\u00e4hig dabei meine Irritation zu verbergen. Obwohl es eher zum Weinen ist, lacht Pamela bitter und sch\u00fcttelt dabei entschieden den Kopf. Offensichtlich will sie nun dazu beitragen, dass ich mir \u00fcber bestimmte Dinge Klarheit verschaffe und setzt mit sorgenvoller Miene zu einer Aufkl\u00e4rungsstunde an. Ob ich mich nie dar\u00fcber gewundert h\u00e4tte, warum seine Frau nun hier wohne und nicht mehr in Malawi. Ich zucke mit den Achseln und hatte das bis jetzt auf eine liebevolle Beziehung und auf das Bed\u00fcrfnis nach Zweisamkeit zur\u00fcckgef\u00fchrt. Pamelas Antwort klingt allerdings nicht nur durch ihr ver\u00e4chtliches Schnauben realistischer: Na weil er st\u00e4ndig Frauen nachstelle, egal ob in n\u00fcchternem oder trunkenem Zustand.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4491 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screen-Shot-2018-07-03-at-15.27.43-e1530624754506-300x168.png\" alt=\"\" width=\"614\" height=\"344\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">source: https:\/\/theslaymagazine.com\/blog\/tell-the-truth-and-lets-be-honest<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber dieses hormongesteuerte Treiben scheine in der Familie zu liegen und man k\u00f6nne ihm wohl keinen Einhalt gebieten, gibt Pamela etwas abwertend zu bedenken. Meine Augenbrauen ziehen sich zusammen und vermutlich bildet sich nun auf meiner Stirn diese verhasste senkrechte Falte, die mehr oder weniger die Frage wiederspiegelt, die ich mir gerade stelle: OMG, was bekommen meine Ohren heute noch zu h\u00f6ren? Tats\u00e4chlich kommt es schlimmer: Ob ich wisse, was einer seiner Cousins f\u00fcr einen Beruf habe. Ich zucke erneut die Achseln. <em>He is a hyena man<\/em>. Ich komme nicht umhin, zu fragen, warum jemand auf die Idee kommen sollte, Hy\u00e4nen zu z\u00fcchten. Pamela lacht und sch\u00fcttelt den Kopf \u00fcber so viel Ignoranz und Begriffsstutzigkeit. Als sie dann mit einer ausf\u00fchrlichen job description zu erkl\u00e4ren versucht, welche Aufgaben einem <em>hyena man\u00a0<\/em>anvertraut werden, traue ich meinen Ohren nicht. Es handle sich um einen Mann, der daf\u00fcr bezahlt werde, junge M\u00e4dchen direkt nach der ersten Menstruation zu entjungfern, sozusagen ein Sexarbeiter der ganz besonderen Art.\u00a0<em>It\u2019s a tradition in southern Malawi<\/em>. Mit diesem \u201eRitual der Reinigung\u201c solle der \u00dcbertritt ins Erwachsenenalter markiert werden. Sofort wird mir allerdings klar, dass sich in Wirklichkeit ein verheerender Aberglaube dahinter verbirgt, denn Pamela erkl\u00e4rt mir, was die Menschen dort glauben. Angeblich w\u00fcrde nicht nur der Familie sondern dem ganzen Dorf alles Unheil dieser Welt drohen, falls sich ein M\u00e4dchen weigern sollte, mit dem <em>hyena man<\/em>zu schlafen. Meine Perle wartet mit noch mehr Informationen auf: <em>There is also the practice of \u201ewidow cleansing\u201c, when a widow must have sex after her husband dies. <\/em>Sonst k\u00f6nne der Verstorbene nicht beerdigt werden. Auch Frauen, die eine Abtreibung hinter sich h\u00e4tten, m\u00fcssten dieses Ritual \u00fcber sich ergehen lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach diesen detaillierten Ausf\u00fchrungen ist mir die Lust auf afrikanische Traditionen und Rituale einstweilen vergangen. Da hier zwei Welten aufeinander prallen, m\u00f6chte ich vorerst mit meinen Gedanken allein sein und bitte darum Pamela, den Teppich auszuklopfen. Sie macht sich sofort an die Arbeit. Apathisch schaue ich ihr zu, wie sie den Teppich zusammenrollt, nach drau\u00dfen bringt, ihn \u00fcber die daf\u00fcr vorgesehen Stange h\u00e4ngt und ohne nennenswerten Elan ausklopft. Ich wei\u00df nicht, was in diesem Moment in mich f\u00e4hrt, aber wie in Trance gehe ich hinaus, nehme ihr den Teppichklopfer aus der Hand und murmele so etwas wie, <em>du musst dir vorstellen, da h\u00e4ngt jemand, auf den du \u00fcberhaupt nicht gut zu sprechen bist\u00a0<\/em>und bevor sich Pamelas Fantasie regt, dresche ich schon auf den Teppich ein, als w\u00e4re er an allem schuld. Pamela schaut mir sichtlich perplex zu und versteht offensichtlich die Welt nicht mehr. Immer fester klopfe ich und Gedanken \u00fcber Ungerechtigkeiten und Ungereimtheiten schwirren in meinem Kopf wild durcheinander, bis ich mich derma\u00dfen hinein steigere, dass der Teppichklopfer in zwei Teile bricht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4473 aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Screen-Shot-2018-07-03-at-00.22.22-1-e1530570373106-300x208.png\" alt=\"\" width=\"618\" height=\"429\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">source: https:\/\/www.chroniclelive.co.uk<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Herzlichen Dank an Ute Petkakis f\u00fcr das Gegenlesen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Copyright 2018 Christina Antoniadou \/ All rights reserved<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beitragsbild:https:\/\/www.gaiahealthblog.com\/2013\/09\/25\/ron-finley-the-gangsta-gardner-he-plants-food-and-gardens-in-vacant-lots-in-south-central-l-a\/<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Christina Antoniadou &nbsp; Zondi hat die Nachbarschaft unter Kontrolle, das kann man nicht anders sagen. 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