{"id":21,"date":"2017-10-31T05:18:52","date_gmt":"2017-10-31T04:18:52","guid":{"rendered":"https:\/\/zuhauseistuberall.wordpress.com\/?p=21"},"modified":"2019-04-08T21:45:05","modified_gmt":"2019-04-08T18:45:05","slug":"1-erster-kontakt-mit-locals","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/homeiseverywhere.org\/de\/1-erster-kontakt-mit-locals\/","title":{"rendered":"1. Erster Kontakt mit locals"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><i>von Christina Antoniadou<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sind erst knapp drei Wochen in Johannesburg und wohnen noch im Hotel, die Vorbereitungen f\u00fcr den Umzug in unser zuk\u00fcnftiges trautes Heim laufen jedoch auf Hochtouren. Meine bessere H\u00e4lfte l\u00e4sst mir eines Morgens den Firmenwagen da, damit ich alles schneller und bequemer erledigen kann. Und bei der Gelegenheit soll ich dann auch gleich volltanken, l\u00e4sst er mich ganz nebenbei wissen, bevor die T\u00fcr ins Schloss f\u00e4llt. Kaum etwas deutet an diesem sonnigen Tag daraufhin, dass ich mich alsbald in einer nicht gerade kommoden Situation wiederfinden werde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1683 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/01-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"483\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Johannesburg ist nicht die \u00fcbersichtlichste aller St\u00e4dte. Einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr liegt darin, dass sich die Menschen hier vor \u00fcber 130 Jahren nicht aufgrund eines Sees, eines Flusses oder einer windgesch\u00fctzten Bucht niedergelassen hatten, wie es auf der ganzen Welt sonst \u00fcblich ist, sondern weil es damals vor Gold nur so starrte. Diese mangelnde Hilfestellung seitens der Natur erschwert die Orientierung heutzutage erheblich, weswegen ich mich in der Megastadt auch nach drei Wochen immer noch nicht auskenne. Das ist mir bis jetzt in keiner anderen Gro\u00dfstadt passiert. Und ausgerechnet hier will ich die n\u00e4chsten drei Jahre leben. In allen anderen Gro\u00dfst\u00e4dten bin ich sonst \u2013 mit dem Stadtplan in der Hand \u2013 mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fu\u00df unterwegs und habe sp\u00e4testens am dritten Tag die Stadtmitte so gr\u00fcndlich erkundet, dass ich auf keine Karte mehr angewiesen bin. In Joburg, wie Johannesburg von seinen Bewohnern liebevoll genannt wird, kann ich dieses Konzept allerdings \u00fcber Bord werfen. Zu Fu\u00df gehen geht gar nicht und vor Bus- und Bahnnutzung wird gleich bei der Ankunft in diesem Land aufgrund der hohen Kriminalit\u00e4tsrate dringlichst abgeraten. Wie soll man unter diesen Umst\u00e4nden seine zuk\u00fcnftige Wahlheimat kennenlernen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1684 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/02-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"483\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Au\u00dfer einer einzigen Route, n\u00e4mlich der zwischen Hotel und zuk\u00fcnftiger Bleibe, ist mir alles andere in Joburg alles andere als bekannt. Und da es sich um meine erste, sozusagen meine jungfr\u00e4uliche Autofahrt in dieser Stadt handelt \u2013 im ungewohnten Linksverkehr, noch dazu mit einem linksgelenkten Wagen \u2013, bleibt mir nichts anderes \u00fcbrig, als mich auf mein iPhone und die entsprechende\u00a0<em>app maps<\/em>\u00a0zu verlassen. In Ermangelung eines Navis samt dazugeh\u00f6riger netter Stimme, die einen idiotensicher zu jedem Ziel f\u00fchrt, muss ich nun mein ganzes Koordinationsverm\u00f6gen aktivieren. In die Praxis umgesetzt bedeutet dies, dass mein rechtes Auge auf die Fahrbahn gerichtet ist und mein linkes versucht, den beweglichen blauen Punkt auf dem Display im Visier zu behalten, denn schlie\u00dflich schl\u00e4ngelt er sich nicht umsonst so lasziv am schwarzen Strich entlang und signalisiert mir somit auf eine pulsierende Art und Weise, wo ich mich im Moment befinde. \u00dcber kurz oder lang w\u00fcrde ich auf diese Art und Weise sicher noch heute an mein Ziel gelangen, wenn mir die wiederholt aufleuchtende Zapfs\u00e4ule direkt hinter dem Steuerrad nicht zu verstehen g\u00e4be, dass ich mich endlich zur n\u00e4chsten Tankstelle zu begeben habe. Schon baut sich eine vor mir auf, ich biege ab und lasse volltanken, ohne auch nur einen Finger krumm oder mir die H\u00e4nde schmutzig zu machen; ein Genuss, der mir in Deutschland nie beschert war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1685 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/03-2.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"483\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie ich das Selbertanken in Deutschland verabscheue! Dabei muss ich unwillk\u00fcrlich an die wei\u00dfe Hose und die beigen Wildlederstiefel denken, die ich ausgerechnet immer dann trage, wenn mir die verhasste Zapfs\u00e4ule auf dem Armaturenbrett entgegenblinkt und mich daran erinnert, dass ohne Benzin bald gar nichts mehr l\u00e4uft und ich mich umsonst in Schale geworfen habe. Unwirsch und mit unverhohlenem Abscheu halte ich kurze Zeit sp\u00e4ter die schwere, schmierige Zapfpistole mit spitzen Fingern und versuche mit der freien Hand, den staubigen Tankdeckel zu \u00f6ffnen, was sich meistens als schwieriges Unterfangen erweist. Ziemlich unbeholfen stehe ich vor dem R\u00e4tsel, ob ich im oder gegen den Uhrzeigersinn schrauben soll. Wenn auch dieses Problem gel\u00f6st ist, gilt mein einziger Gedanke der noch wei\u00dfen Hose und den noch unbefleckten Stiefeln und ich konzentriere mich vollends darauf, nicht mit dem dreckigen Schlauch in Ber\u00fchrung zu kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1686 size-full aligncenter\" style=\"color: #666666; text-align: justify;\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/04-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"298\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach diesen traumatischen Erfahrungen in good old Germany lobe ich mir diesbez\u00fcglich doch jetzt S\u00fcdafrika. Kaum h\u00e4lt man an der Tankstelle, werden\u00a0<em>first world problems<\/em>\u00a0dieser Art fachm\u00e4nnisch gel\u00f6st. Es besteht \u00fcberhaupt kein Anlass daf\u00fcr auszusteigen, denn ein junger, hilfsbereiter Mann eilt herbei und will einfach nur wissen, wie viel Benzin in den Tank soll. So auch an diesem Tag. W\u00e4hrend ich also dem Tankwart gro\u00dfz\u00fcgig ein\u00a0<em>fill it up please<\/em>\u00a0zurufe und hoffe, damit \u201evolltanken\u201c richtig \u00fcbersetzt zu haben, sitze ich im Jeep hoch zu Ross und gehe noch einmal die Sicherheitsregeln durch. Ich darf mich auf keinen Fall vom Auto entfernen, solange mein Schl\u00fcssel an dem dreckigen Deckel baumelt. Au\u00dferdem ist meine Tasche da, wo sie im Joburger Auto hingeh\u00f6rt, n\u00e4mlich im Kofferraum, also muss ich aussteigen, um den Geldbeutel zu holen. Nach langem Suchen stelle ich mit einigem Unbehagen fest, dass der Geldbeutel entweder aus dem Kofferraum gefallen oder gestohlen ist oder ich ihn einfach nur im Hotel habe liegen lassen. Aber der Tank ist schon zur H\u00e4lfte voll und das macht bei einem Jeep umgerechnet sage und schreibe 90,- Euro aus. Der junge Mann versteht sofort die aufgeregte Ausl\u00e4nderin, die einige Male hintereinander\u00a0<em>stop<\/em>\u00a0ruft. Ich erkl\u00e4re ihm, dass ich weder Bargeld noch eine Kreditkarte h\u00e4tte, da mein Geldbeutel im Hotel liege. Den Begriff \u201ewahrscheinlich\u201c lasse ich dabei sicherheitshalber weg. Er zuckt nur mit den Achseln und verweist mich an seinen Supervisor, dieser ist zwar ebenfalls sehr nett und zuvorkommend, zeigt auch gro\u00dfes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr meine Aufregung, kann mir aber nicht weiterhelfen und holt darum den\u00a0<em>big boss<\/em>. Ein Wei\u00dfer. Der einzige Wei\u00dfe an der Tankstelle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1687\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/05-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"483\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als sich der\u00a0<em>big boss<\/em>\u00a0n\u00e4hert und ich sein Gesicht in allen Einzelheiten betrachten kann, begreife ich, dass Gott einen doch recht eigenartigen Humor hat und \u2013 wohl zum Zeitvertreib und aus lauter Langeweile \u2013 sich mit einigen Menschen ziemlich unfaire Sp\u00e4\u00dfchen erlaubt. Dem\u00a0<em>big boss<\/em>\u00a0dagegen scheint jeglicher Sinn f\u00fcr Humor abhanden gekommen zu sein, was augenblicklich daran zu erkennen ist, dass er die an seiner Tankstelle gestrandete Europ\u00e4erin mit einem w\u00fctenden Blick durchbohrt. Kein Zweifel, ich habe mir seine ewige Ungnade zugezogen und da hilft es wenig, dass ich ihm einen heiteren Gru\u00df zurufe. Bei Geld h\u00f6rt der Spa\u00df\u00a0bekanntlich auf und diese Unbekannte mit der eigenartigen Aussprache schuldet ihm jetzt nicht nur eine betr\u00e4chtliche Geldsumme, sondern gibt auch noch zu, diese nicht bezahlen zu k\u00f6nnen. Ich schlage ihm vor, dass ich schnell zum Hotel fahren k\u00f6nnte, um das Geld zu holen und in zwanzig Minuten wieder da zu sein, aber ich habe eher den Eindruck, dass dieser nette Versuch wie \u00d6l an ihm abgeleitet. Und tats\u00e4chlich f\u00e4hrt mich der Mann mit dem unm\u00f6glichen Gesicht mit \u00fcberraschender Unverbl\u00fcmtheit an. Was ich mir denn dabei denken w\u00fcrde und ob ich wisse, wie viele sich diesen Scherz schon bei ihm erlaubt h\u00e4tten und auf Nimmerwiedersehen verschwunden seien. Er schickt noch einige S\u00e4tze hinterher, deren Verst\u00e4ndnis mir \u00e4u\u00dferst gro\u00dfe Schwierigkeiten bereitet. Sp\u00e4ter erfahre ich, dass es sich um die Sprache Afrikaans handelt. Mindestens drei schwarze Augenpaare, n\u00e4mlich die der jungen Tankwarte, sind erwartungsvoll auf mich gerichtet und warten gespannt auf meine Antwort. Ich frage mich, ob das zu den hiesigen Gepflogenheiten geh\u00f6rt, eine Dame von Welt eines solchen Betrugs f\u00fcr f\u00e4hig zu halten, behalte meine Gedanken allerdings wohlweislich f\u00fcr mich und schweige lieber.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1688 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/06-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"483\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich solle mein iPhone als Pfand dalassen. Aufgrund seines groben Tones etwas irritiert wage ich ihm nur entgegenzuhalten, dass ich ohne mein iPhone, viel mehr aber ohne die\u00a0<em>app maps<\/em>\u00a0das Hotel nie finden w\u00fcrde, geschweige denn den Weg zur\u00fcck zur Tankstelle. Er l\u00e4sst sich in keinster Weise von meinem Drama beeindrucken und gibt nur ein trockenes\u00a0<em>Phhh<\/em>\u00a0von sich, begleitet von dem Vorschlag, dass ich mir dann eben etwas anderes einfallen lassen m\u00fcsse, wie z.B. einen Bekannten anrufen. In diesem Moment stelle ich mir vor, wie sich die Situation wohl entwickeln w\u00fcrde, wenn ich einen Baseballschl\u00e4ger griffbereit h\u00e4tte, um dem Burschen denselbigen auf seinem burischen Sch\u00e4del zu platzieren. Da mir aber im gleichen Moment klar wird, dass sich im Kofferraum alles M\u00f6gliche au\u00dfer besagtem Schl\u00e4ger befindet, verwerfe ich dieses Szenario schleunigst wieder, genauso wie den Wunsch, den Abdruck meiner Handfl\u00e4che auf seiner linken Wange zu hinterlassen. Stattdessen erwidere ich, dass ich zwar \u00fcber eine Menge Bekannte und Freunde verf\u00fcge, t\u00f6richterweise aber eben nicht auf diesem Kontinent. Unter seinem erbarmungslosen Blick wiederhole ich zaghaft, dass ich gerade vor wenigen Wochen nach Johannesburg gezogen sei und sich mir noch keine Gelegenheit zur Kn\u00fcpfung sozialer Kontakte geboten habe. Dass ich nicht unbedingt vorhabe, damit ausgerechnet an dieser Tankstelle anzufangen, behalte ich wohlweislich f\u00fcr mich, genauso wie die Existenz eines Gatten. Ihn anzurufen, w\u00fcrde sich als \u00e4u\u00dferst m\u00fc\u00dfig erweisen, da er st\u00e4ndig in irgendwelchen\u00a0<em>meetings<\/em>\u00a0steckt und mich erst nach Feierabend abholen k\u00f6nnte. So lange gedenke ich nicht hier zu bleiben. Die Unterhaltung findet an dieser Stelle ihr j\u00e4hes Ende und ich bin mir unsicher, wie ich diese Situation bew\u00e4ltigen soll. Der\u00a0<em>big boss<\/em>\u00a0f\u00fchrt ein sehr lautes Selbstgespr\u00e4ch auf Afrikaans, dem ich nicht folgen, dessen Inhalt ich mir jedoch sehr gut zusammenreimen kann. Da f\u00e4llt mein Blick auf den netten jungen Mann, der es innerhalb weniger Sekunden geschafft hat, f\u00fcr 90,- Euro Benzin in den Tank zu f\u00fcllen. Und was ist, wenn ich diesen lieben Kerl einfach mit ins Hotel nehme, sozusagen als Garantie daf\u00fcr, dass ich wiederkomme, lege ich dem\u00a0<em>big boss<\/em>\u00a0nahe. Einverstanden!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ehe ich mich versehe, sitzt der Tankwart gl\u00fcckselig im Firmenjeep und in wenigen Sekunden riecht das Auto penetrant nach Benzin. Hingerissen von den Ledersitzen und dem Armaturenbrett beteuert er mir,\u00a0<em>it has always been my dream to drive a car like this<\/em>. Dabei kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass er mir verschw\u00f6rerische, ausgesprochen schelmische Blicke zuwirft, bei denen mir nicht ganz wohl zumute ist und es d\u00e4mmert mir, dass ich einen wildfremden Mann in mein Auto eingeladen habe. Noch dazu in Johannesburg, einer gef\u00e4hrlichen Stadt per se. Hat man uns nicht in einem Seminar vor der hohen Kriminalit\u00e4t in dieser Stadt gewarnt? Soll man nicht st\u00e4ndig\u00a0<em>aware<\/em>sein, in dieser Stadt ohne Orientierungshilfe? Soll man den europ\u00e4ischen Leichtsinn nicht in Europa zur\u00fccklassen und schleunigst umdenken? Ich bereue es, heute das Bett \u00fcberhaupt verlassen zu haben! Nichts dergleichen w\u00e4re passiert, wenn ich mir im Hotel einen sch\u00f6nen Tag gemacht h\u00e4tte. Aber f\u00fcr derartige Gedanken ist es nun endg\u00fcltig zu sp\u00e4t, also geht es schnurstracks zum Hotel, und zwar mit Beifahrer, der von Verlegenheit keine Spur zeigt und auch meiner Verlegenheit keinerlei Beachtung schenkt, stattdessen munter drauflos plaudert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vermutlich versp\u00fcrt er gro\u00dfe Lust, Kontakt aufzunehmen und stellt die \u00fcblichen Fragen, wie\u00a0<em>where are you from, since when do you live in Joburg<\/em><em>?\u00a0<\/em>und ich erz\u00e4hle ihm, woher, wann und wie und dass wir in wenigen Wochen wieder nach Europa fl\u00f6gen, um dort mit unseren Verwandten Weihnachten zu verbringen. Er wirkt aufrichtig erstaunt und kann es nicht glauben, dass die Europ\u00e4er auch Weihnachten feiern:\u00a0<em>Christmas in Europe?<\/em>\u00a0Bis jetzt dachte er wohl, dass die Geburt Christi eine afrikanische Erfindung sei. Ich versuche, meinem Beruf als Lehrerin alle Ehre zu machen und schildere in anschaulichen Einzelheiten, wie, wann und wo die christliche Religion zuerst ihre Anh\u00e4nger fand und sich erst dann und sehr viel sp\u00e4ter auf den Weg nach S\u00fcdafrika machte. Ungl\u00e4ubig starrt er mich an und donnert mir ein entsetztes\u00a0<em>Rrrrrreally<\/em>? entgegen, dass das \u201er\u201c am Anfang des Wortes nur so rollt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1689 size-full aligncenter\" style=\"color: #666666;\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/07-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"483\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>And how do you celebrate Christmas in Europe?\u00a0<\/em>will er wissen, wieder mit vielen rollenden \u201er\u00b4s\u201c. Seine Wissbegier imponiert mir und ich erz\u00e4hle ihm von den Weihnachtsm\u00e4rkten, den dekorierten Schaufenstern, dem Nussknacker, dem Gl\u00fchwein, der nur dann richtig schmeckt, wenn es richtig kalt ist, von den niedrigen Temperaturen und von dem Schnee, auf den alle hoffen und der, wenn er dann kommt, gar nicht mehr wieder weg will. Als er von den eisigen Temperaturen erf\u00e4hrt, rei\u00dft er die Augen weit auf, die dann noch runder als vorher wirken.\u00a0<em>Snow and cold at Christmas?<\/em><em>\u00a0Noooooo!\u00a0<\/em>Dieses Mal l\u00e4sst er mehrere \u201eo\u201c hintereinander ert\u00f6nen.\u00a0<em>Warum soll es das nicht geben?<\/em>\u00a0frage ich zur\u00fcck. Offenbar findet er die Vorstellung, dass der Weihnachtsmann von Schnee umgeben ist, \u00e4u\u00dferst am\u00fcsant, bricht in ein nicht enden wollendes Gel\u00e4chter aus, steigert sich in dieses wei\u00dfe, kristallkalte, schneebedeckte Bild hinein und schl\u00e4gt sich wiederholt auf den rechten Schenkel, aber mit einer Wucht, die mich wie eine Tsunamiwelle erreicht, sodass mir mein eigener Oberschenkel fast weh tut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1690 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/08-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"483\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nie zuvor w\u00e4re ich je auf die Idee gekommen, dass jemandem die Tatsache, dass es in irgendwelchen Winkeln der Welt zu Weihnachten eisig kalt sein soll, unfassbar erscheint. Ich frage mich, ob er schon einmal etwas von Lappland geh\u00f6rt haben mag, kann mir die Frage aber eigentlich selbst beantworten. Und da man nie auslernt im Leben, erfahre ich, dass gelungene Weihnachten in S\u00fcdafrika mit der Vorstellung verbunden werden, dass man bei mindestens 25 Grad nur d\u00fcrftig bekleidet am Strand sitzt.\u00a0Neulich\u00a0\u2013 erz\u00e4hlt mir mein neuer Freund \u2013 habe es doch nachts so heftig gest\u00fcrmt, dass die\u00a0<em>shacks<\/em>, also die Wellblechh\u00fctten in den Elendsvierteln, den sogenannten\u00a0<em>squatter camps<\/em>\u00a0oder\u00a0<em>shanty towns\u00a0<\/em>\u2013 offiziell hei\u00dfen sie\u00a0<em>informal settlements \u2013<\/em><em>,<\/em>\u00a0nur so durch die Luft gewirbelt worden seien und sich alle am n\u00e4chsten Tag gefragt h\u00e4tten, was das wohl f\u00fcr ein Weihnachtsfest geben werde! 18 Grad! So kalt sei es ja noch nie zu Weihnachten gewesen!\u00a0<em>Christmas with 18-20 degrees is no real Christmas,<\/em>\u00a0konstatiert er mit ernsthaftem Gesichtsausdruck! Na wenigstens in dem Punkt sind wir uns ja einig! Und zumindest w\u00fcnscht er mir nicht wie Wochen sp\u00e4ter die Physiotherapeutin kurz vor meiner Weihnachtsreise nach Griechenland:\u00a0<em>Enjoy Greece! During Christmas time you drink a lot of sangria and dance flamenco, don\u2019t you?\u00a0<\/em>Um voreiligen Urteilen zuvorzukommen, m\u00f6chte ich an dieser Stelle bemerken, dass die Dame von englischer Art ist und somit sowohl \u00fcber eine durchsichtig wei\u00dfe Haut als auch \u00fcber einen Hochschulabschluss verf\u00fcgt. Geografie ist eben nicht jedermanns Sache!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1691 size-full aligncenter\" style=\"color: #666666; text-align: justify;\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/09-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"483\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Irgendwie bringt mich mein Beifahrer etwas durcheinander, zumal mir die beschriebenen herumwirbelnden H\u00fctten gr\u00f6\u00dfere Sorgen bereiten als die Temperaturen zu Weihnachten. Vielleicht ist es aber auch nur eine Frage der Gewohnheit, schlie\u00dflich bin ich noch nicht einmal drei Wochen in S\u00fcdafrika. Er erz\u00e4hlt von den H\u00fctten mit den fliegenden D\u00e4chern, als w\u00e4re es das Selbstverst\u00e4ndlichste von der Welt und ich versuche mir das Leben unter solch menschenunw\u00fcrdigen Verh\u00e4ltnissen vorzustellen, was mir nur bedingt gelingt. Ob ich ihn wohl nach seinem Wohnort fragen sollte? Wom\u00f6glich haust er auch in so einer Wellblechh\u00fctte. W\u00e4re die Frage politically correct? Oder ihm einfach nur peinlich? Oder w\u00e4re mir die Antwort vielleicht peinlicher? Gesetzt den Fall, er lebt in einem\u00a0<em>township<\/em>\u00a0oder sogar in einem\u00a0<em>squatter camp<\/em>, w\u00e4re das die Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, dass er \u00fcber die Temperaturen auf der n\u00f6rdlichen Erdballkugel nicht unterrichtet ist? In den europ\u00e4ischen Nachrichten wird doch auch jedes Jahr gezeigt, wie Weihnachtsm\u00e4nner in Australien auf dem Surfbrett ankommen und den d\u00fcrftig bekleideten Sonnenanbetern die Geschenke \u00fcberreichen. Sollte man hierzulande nicht umgekehrt genauso wissen, dass das im Norden nicht m\u00f6glich ist, es sei denn man will sich auf Teufel komm raus den Tod holen? Andererseits fragen mich meine Freunde in Europa beim Skypen ja auch als Erstes, warum ich im November ein kurz\u00e4rmliges T-Shirt trage. Man sollte dabei anmerken, dass besagte Freunde nicht wenig in der Welt herumgekommen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1692 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/10-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"483\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">All diese Gedanken kann mein tempor\u00e4rer Beifahrer nicht ahnen. Ich \u00fcberlege mir, was ich ihm zuerst vermitteln soll, den Unterschied zwischen n\u00f6rdlicher und s\u00fcdlicher Hemisph\u00e4re oder die Geschichte von Betlehem und die dazugeh\u00f6rigen geografischen Kenntnisse? Und dabei f\u00e4llt es mir wie Schuppen von den Augen, dass Jesus ja eigentlich auch nicht in Schnee und Eis hineingeboren wurde, sondern bestimmt in moderate Temperaturen, \u00e4hnlich denen in S\u00fcdafrika. Und auch wenn er im ber\u00fchmtesten Stall der Welt im Futtertrog lag und Maria und Josef ihn in jenem Winter mit Heu aufzuw\u00e4rmen versuchten und auch Ochs und Esel eine bestimmt ausschlaggebende Rolle dabei spielten, indem sie ihm warme Luft zupusteten, kann es im damaligen Galil\u00e4a nicht so kalt wie im Norden Finnlands gewesen sein. Klimawandel hin oder her. Die Wetterverh\u00e4ltnisse im Ursprungsland des Weihnachtsfestes sind denen in S\u00fcdafrika sicher \u00e4hnlicher als denen in Lappland. Beim Versuch, eine gewisse geografische und klimatologische Ordnung in die Weihnachtsgeschichte zu bringen, muss ich an die dazugeh\u00f6rigen Geschenke denken. Dabei f\u00e4llt mein Blick auf das \u00c4u\u00dfere des jungen Tankwarts. Vermutlich w\u00e4re es v\u00f6llig unangebracht, auf die Masse an Geschenken, die zu diesem Anlass in Europa den Besitzer wechseln, einzugehen oder \u2013 noch schlimmer \u2013 danach zu fragen, was diesbez\u00fcglich in seiner Familie \u00fcblich ist. Das schallende Gel\u00e4chter meines Beifahrers, das immer noch den Temperaturunterschieden gilt, bringt mich wieder auf den Boden der Realit\u00e4t zur\u00fcck. Wir sind da.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1693 size-full aligncenter\" style=\"color: #666666;\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/11-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"483\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem mir das Weihnachtsfest auf der ganzen Fahrt geh\u00f6riges Kopfzerbrechen bereitet hat, betrete ich nun unter dem erbarmungslosen Blick der Rezeptionistin etwas st\u00fcrmisch und mit dem Tankwartjungen im Schlepptau die Empfangshalle. Sofort wird mir die Zweideutigkeit und Peinlichkeit der Lage bewusst. Darum raune ich dem Tankwartjungen ein unmissverst\u00e4ndliches\u00a0<em>please<\/em>,\u00a0<em>stay here<\/em>\u00a0zu, bevor ich in Sieben-Meilen-Schritten ins Zimmer st\u00fcrme und das Portmonee genau da vorfinde, wo es den ganzen Vormittag nicht sein sollte, n\u00e4mlich auf dem Tisch. Schnell schnappe ich mir auf dem R\u00fcckweg meinen vermeintlichen Gigolo, der unterdessen mit einem Ohrensessel verwachsen ist und von demselbigen aus die Dekoration der Empfangshalle geb\u00fchrend bestaunt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1694 size-full aligncenter\" style=\"color: #666666;\" src=\"https:\/\/homeiseverywhere.org\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/12-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"483\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der Tankstelle angekommen liefere ich Tankwartjungen und Geldbetrag ab und werde nun nicht mehr wegen Zechprellerei steckbrieflich gesucht. Erleichtert fahre ich neuen Abenteuern entgegen, sehe im Spiegel, wie mein neuer Freund mir wehm\u00fctig nachschaut und wei\u00df in dem Moment noch nicht, dass einige wei\u00dfh\u00e4utige S\u00fcdafrikaner sp\u00e4ter beim Erz\u00e4hlen dieser Geschichte ganz entsetzt die Augen aufrei\u00dfen und mich in f\u00fcrsorglicher Absicht schelten werden, weil ich dieses gro\u00dfe Risiko eingegangen bin, einen jungen Schwarzafrikaner mit ins Auto zu nehmen! Ein Wunder, dass ich noch am Leben bin!<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u00a0Herzlichen Dank an Ute Petkakis f\u00fcr das Gegenlesen!<\/div>\n<div><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Copyright 2017 Christina Antoniadou \/ All rights reserved<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Christina Antoniadou Wir sind erst knapp drei Wochen in Johannesburg und wohnen noch im Hotel, die Vorbereitungen f\u00fcr den Umzug in unser zuk\u00fcnftiges trautes Heim laufen jedoch auf Hochtouren. Meine bessere H\u00e4lfte l\u00e4sst mir eines Morgens den Firmenwagen da, damit ich alles schneller und bequemer erledigen kann. 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